Tag der Ozeane: Diese Tiere sterben wegen uns

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Von
Marc Richter

Zum Tag der Ozeane zeigen wir Ihnen Bilder bedauernswerter Tiere, die unter der Verschmutzung der Meere leiden müssen. Einer Verschmutzung, für die der Mensch verantwortlich ist.

Die Verschmutzung der Ozeane beeinträchtigt eine Vielzahl von Tieren auf unterschiedlichste Art. Hier hat sich ein Fischernetz um den Hals einer Kegelrobbe gewickelt. Dadurch wird sie in ihren Bewegungen beeinträchtigt. Im schlimmsten Fall verheddert sich das Tier und ertrinkt.
Verlorene Fischernetze sind immer wieder Gefahrenquellen für Unterwasserbewohner. Dieser Große Rote Drachenkopf hat sich ausweglos verfangen und wird wohl verhungern.
Auch wenn er nicht so aussieht: Dieser Delfin lebt noch, allerdings unter erschwerten Bedingungen. Rötliche Ölrückstände und eine schwarze Plastiktüte machen das Meer zum feindlichen Lebensraum. Sie verseuchen das Wasser und Plastiktüten können die Innereien der Tiere schädigen, indem sie ihren Verdauungstrakt verstopfen.
Dieser Blaustreifen-Grunzerfisch muss wohl für immer einen Plastikring tragen. Durch die rote Farbe am Hals ist er auffälliger geworden. Wenn ein Feind diesen Fisch frisst, gelangen die giftigen Stoffe in die Nahrungskette.
Vögel leiden besonders unter der Verschmutzung der Meere. Dieser tote Eissturmvogel hilft Forschern dabei, die Plastikmenge in der Nordsee zu bestimmen.
Diese Plastikpartikel kamen bei einer Magenanalyse des Eissturmvogels zum Vorschein. Dabei haben sie noch Glück: Sie sterben im Gegensatz zu anderen Tieren nicht am Plastik, da ihr Magen die Partikel zerkleinern und ausscheiden kann.
Vögel fressen das Plastik aber nicht nur, sie benutzen es häufig auch zum Nestbau. Mit schlimmen Folgen: Viele junge Vögel strangulieren sich darin.
Doch nicht nur Plastik ist für Vogel verheerend. Öl ist für sie eine der größten Gefahren, da es ihr Gefieder verklebt und sie damit flugunfähig macht. Dadurch werden sie zur leichten Beute.
Die Ölpest ist auch für Baby-Schildkröten eine große Bedrohung. Sie atmen die giftigen Gase ein und verenden.
Dieser Oktopus ist einer der wenigen Meeresbewohner, die aus der Not eine Tugend machen. Eine Blechbüchse wird kurzerhand zum neuen Zuhause. Schädlich für den Ozean ist sie dennoch.
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