Warum haben Zebras Streifen? Zu dieser Frage gibt es viele Theorien, keine ist belegt. Eine davon konnten Forscher nun entkräften.

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Die Theorie vom kühlenden Effekt der Zebrastreifen ist widerlegt. Das schreiben Forscher um Susanne Akesson von der Universität Lund im Fachblatt "Scientific Reports". Sie hatten geprüft, welche Wirkungen Farbe und Muster auf die Temperatur haben.

Warum die Tiere ein so auffälliges Fell haben, beschäftigt Menschen schon lange. So gibt es die Theorie, dass die Streifen als Insektenschutz dienen, weil etwa blutsaugende Bremsen das Muster eher meiden. Andere Forscher vertreten die These, dass die Streifen es Raubtieren schwerer machen, die Zebras zu erspähen.

These von Luftwirbeln löst sich in Luft auf

Akesson und ihr Team überprüften nun die Theorie, dass die Streifen einen kühlenden Effekt haben. Ihr liegt die Annahme zugrunde, dass sich die dunklen Bereiche des Fells stärker aufheizen als die hellen.

Treffe warme Luft über schwarzem Fell auf kühlere Luft über weißem Fell, entstünden kleine, kühlende Luftwirbel, so die These.

Die Forscher füllten große Metallfässer mit Wasser und überzogen sie mit verschiedenen Fellen. Ergebnis: Das Wasser in den mit schwarzem Rinderfell überzogenen Fässern wurde am heißesten, die Fässer mit weißem Rinderfell blieben am kühlsten.

Die Wassertemperatur in den Zebra-Fässern lag zwischen den Fässern mit grauem Rinder- und grauem Pferdefell. Ein Effekt durch kühlende Luftwirbel sei nicht festzustellen, schreiben die Forscher.

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