Umweltbundesamt: In diesen Städten ist die Luftverschmutzung besonders stark

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Die gute Nachricht vorab: Die Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase in deutschen Städten ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Allerdings gibt es weiterhin rund 70 Kommunen, die den Grenzwert von 40 Mikrogramm teilweise deutlich überschreiten. Das teilt das Umweltbundesamt mit.

Platz 10: Ludwigsburg landet mit einem Jahresmittelwert von 51 Mikrogramm auf dem zehnten Platz. Damit war die baden-württembergische Stadt 2017 noch elf Mikrogramm über dem Grenzwert. Im Jahr 2016 lag der Wert noch bei 53 Mikrogramm.
Platz 9: Weiter geht es mit Darmstadt. Hier lag der Wert 2017 nur um ein Mikrogramm höher als in Ludwigsburg. Im Jahr 2016 waren es noch 55 Mikrogramm, es gab also auch hier eine kleine Verbesserung.
Platz 8: Mit 55 Mikrogramm liegt die Stadt Heilbronn auf dem achten Platz des Rankings. Immerhin ist die Verschmutzung im Vergleich zum Vorjahr um zwei Mikrogramm zurückgegangen.
Platz 7: Der Stadt Kiel fehlen nur noch 16 Mikrogramm, bis sie den Grenzwert von 40 erreicht hat. Auf jeden Fall eine große Verbesserung zum Jahr 2016: Da lag der Wert noch bei 65 Mikrogramm.
Platz 6: Düsseldorf liegt mit der Stadt Kiel gleichauf. Dennoch geht der sechste Platz an die nordrhein-westfälische Stadt, da die Verschmutzung hier nur um zwei Mikrogramm abgenommen hat.
Platz 5: Hamburg darf in dieser Auflistung ebenfalls nicht fehlen: Im Jahr 2016 war die Hafenstadt mit 62 Mikrogramm stark belastet, 2017 waren es dann "nur" noch 58 Mikrogramm.
Platz 4: Die Stadt Reutlingen liegt in Baden-Württemberg und hat den Grenzwert um 20 Mikrogramm verfehlt. Dennoch ist auch hier eine Verbesserung festzustellen: Im Jahr 2016 erreichten die Werte noch 66 Mikrogramm.
Platz 3: Über den ersten Platz auf dem Treppchen dürfte sich die Stadt Köln nicht freuen. Hier lagen die Werte 2017 bei 62 Mikrogramm. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Luftverschmutzung nur um ein Mikrogramm gesunken.
Platz 1: Die Luftverschmutzung war im vergangenen Jahr in München mit 78 Mikrogramm am stärksten. Im Vorjahr lagen die Werte der bayerischen Landeshauptstadt noch bei 80 Mikrogramm.
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