Unterwasser-Fotograf des Jahres 2017: Die Gewinner

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In unseren Ozeanen verbergen sich atemberaubende Welten mit zahllosen geheimnisvollen Tieren. Diese Aufnahmen gehören zu den Gewinnern der Wahl zum Unterwasser-Fotograf des Jahres 2017 und nehmen Sie mit auf eine geheimnisvolle Reise.

In der Lagune von Mayotte ist während den Frühjahrsgezeiten sehr wenig Wasser. Tatsächlich nur 30 Zentimeter. Zu diesem Zeitpunkt hat der Fotograf Gabriel Barathieu dieses Foto geschossen und ist der diesjährige Unterwasser-Fotograf des Jahres.
Ron Watkins war auf dem Weg nach Alaska, als er durch Zufall eine riesige Wolke mit Mondquallen zu Gesicht bekam. Sie trieben in einer Tiefe von zwei bis 20 Metern. Diese Gelbe Haarqualle schwamm aus den Tiefen empor und direkt vor die Linse des Fotografen.
Diese Aufnahme wurde von So Yat Wai beim Schwarzwassertauchen gemacht. Obwohl Fangschreckenkrebse doch recht klein sind, gehören sie doch zu der Gruppe der Raubtiere.
Jenny Stromvoll hat einen Seefeder-Wald in einer Tiefe von 34 Metern gefunden und dort sogar neue Spezies entdeckt. Die Seefedern bewirten verschiedene Meerestiere und erstrahlen in verschiedenen Farben.
Das Gordon Reef liegt in der Straße von Tiran und beherbergt das einstige Frachtschiff Loullia. Unter dem Wrack liegen noch die Ankerketten, die wie ein Wal geformt sind. Csaba Tökölyi hat die besondere Stimmung eingefangen.
"Precontinent II" ist nicht nur ein Wrack, es war Jacques-Yves Cousteaus Traum von einem Leben unter Wasser. Heute Leben in der Unterwasserstation nur noch Fische.
Anemonenfische und Seeanemonen genießen eine symbiotische Beziehung. In dieses Verhältnis mischen sich auch die parasitären Asseln ein, die im Mund der Fische sitzen. Vielleicht öffnen die Anemonenfische deswegen immer ihre Mäule. Qing Lin wurde Zeuge dieses Schauspiels.
Jeden Sommer versammeln sich hunderte Buckelwale vor der Küste von Kapstadt zur großen Fütterung. Dieses besondere Schauspiel hat Jean Tresfon mit seiner Kamera eingefangen.
Lorincz Ferenc hatte versucht, eine große Gruppe von Fledermausfischen im Ras-Mohammed-Nationalpark in Ägypten zu fotografieren. Das gestaltete sich aber schwierig, weil im Hintergrund andauernd andere Taucher zu sehen waren. Dieses Exemplar schwamm ihm schließlich direkt vor die Linse.
In einem Fischernetz fand Guglielmo Cicerchia viele Fische, die immer noch lebendig waren. Mit dieser Aufnahme möchte er den Befreiungs-Prozess der Meerestiere verdeutlichen.
Für diese Aufnahme war nur möglich, weil Jenny Stromvoll eine ungewöhnlich zutrauliche Grundel fand, die die Fotografin mit ihrem Fischaugenobjektiv ganz nah an sich herankommen ließ.
Petersfische leben normalerweise in großen Tiefen, nur im Winter und bei Nacht kommen sie näher an die Wasseroberfläche. Diesen ungewöhnlichen Zeitpunkt nutzte Fabio Russo für seine Unterwasseraufnahme.
Während Haie sonst gerne als Motiv für dramatisch wirkende Nahaufnahmen dienen, wirkt das Raubtier in diesem Bild von Horacio Martinez wie ein stiller Statist vor der beeindruckenden Kulisse der Sonnenstrahlen, die ins Rote Meer dringen.
Alosa leben im Meer, aber suchen zum Laichen ruhige Süßgewässer auf. Damit Staudämme nicht zum Hindernis auf dem Weg zum Laichplatz werden, gibt es Fischtreppen. Auf einer solchen fand Sean Landsman dieses Exemplar.
Nachdem Melvin Redeker erstmals Orkas in der Nordsee sah, lernte er eigens Tauchen und Unterwasserfotografie, um die Aufmerksamkeit für die vielfältigen Lebensräume dort zu steigern.
Für Richard Shucksmith war es großartig zu erleben, wie plötzlich Dutzende Tölpel durch die Oberfläche brachen, um nach einem Fisch zu tauchen, während er bereits mit seiner Kamera im Wasser wartete.
Dieser Kopffüßer nahm eine Drohgebärde ein, als er die tauchenden Kirsty Andrews sah - ihr Glück, denn so konnte sie die schöne Symmetrie seiner aufgerichteten Tentakel in einer Makroaufnahme festhalten.
Um diese Anemone zu fotografieren, musste Simon Yates an der schottischen Küste 25 Meter tief tauchen. Der Ausflug in die dunkle Tiefe wurde mit diesem beeindruckenden Foto belohnt.
Nach einem längeren Versteckspiel mit diesem Petersfisch gelang Paula Bailey schließlich dieses klare Portrait.
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