Nach "Ghosting" und "Benching" macht nun ein neues Dating-Phänomen die Runde: "Orbiting". Was steckt hinter diesem Dating-Trend und wie können Betroffene reagieren?

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Gerade schwebt man noch auf Wolke sieben und dann meldet er sich einfach nicht mehr? Ein klarer Fall von "Ghosting". Ohne jede Begründung bricht die Bekanntschaft den Kontakt ab. Nun gibt es ein weiteres Dating-Phänomen, das viele zum Verzweifeln bringen dürfte: "Orbiting".

Alle Möglichkeiten werden offen gehalten

Beim sogenannten "Orbiting", das auf Deutsch so viel bedeutet wie umkreisen, bricht der Schwarm völlig unerwartet den Kontakt ab – zumindest die direkte Kommunikation. Soll heißen: Er reagiert weder auf Anrufe noch auf SMS. Auf den sozialen Netzwerken hingegen bleibt er mit Likes oder unbedeutenden Kommentaren präsent. Warum er das macht?

Die Dating-Expertin Persia Lawson will für dieses Verhalten eine passende Erklärung gefunden haben. Sie erklärt der BBC: "Orbiting" ist ein klares Zeichen der Unentschlossenheit. Derjenige ist sich nicht sicher, ob er den Kontakt halten will oder doch lieber abbrechen möchte.

Um keine Entscheidung treffen zu müssen, werden alle Möglichkeiten offen gehalten: Je nach Lust und Laune bringt man sich in Form eines Likes oder des Schauens der Instagram-Storys wieder ins Gedächtnis und stellt so wieder den Kontakt her.

Was tun bei "Orbiting"?

Wer bereits Bekanntschaft mit dem neuen Dating-Phänomen machen musste, der sollte einen klaren Schlussstrich ziehen: Am besten sollte die Bekanntschaft auf allen sozialen Netzwerken blockiert werden. Nur so kann das "Orbiting" beendet werden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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