• Auf der Suche nach dem richtigen Partner?
  • Laut Verbraucherschützern sollten Liebessuchende bei Annoncen vorsichtig sein.

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Die Suche nach dem Partner fürs Leben gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Inzwischen bietet das Netz dafür zahlreiche Onlineportale. Dennoch setzen viele noch immer auf ein klassisches Medium: die Annonce. Hinter vielen Anzeigen stecken aber Partnervermittlungen, die so auf Kundenfang gehen, warnt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Alles nur Abzocke?

Die Gefahr sei groß, eher einen teuren Mitgliedsvertrag zu unterschreiben als nette Menschen kennenzulernen. Denn hinter der inserierten Nummer steckt oft eine Vermittlungsagentur, die einen Hausbesuch anbietet.

Wer sich darauf einlässt und einen Vertrag unterschreibt, zahle schnell 3.000 bis 5.000 Euro für ein halbes Jahr Mitgliedschaft und ein paar Adressen, sagen die Verbraucherschützer.

Nicht unter Druck setzen lassen

Die Empfehlung: sich auf keinen Fall unter Druck setzen lassen, keine Vorauszahlungen tätigen und auf Aushändigung des Vertragstextes mehrere Tage vor Unterschrift bestehen.

Wer dennoch die Dienste einer Partnervermittlung nutzen möchte, sollte sich vor Vertragsabschluss beraten lassen. (spot/dpa)

"Tinder" hilft nicht bei der Partnersuche

Entgegen allgemeiner Annahmen, unterstützt die Dating-App "Tinder" nicht sonderlich bei sexuellen Abenteuern. Laut einer Studie können lediglich jene Menschen, die auch im echten Leben weniger Probleme bei der Partnersuche haben, über die App Erfolge verbuchen.