• Die Sonne lockt mit ihren ersten warmen Strahlen.
  • Bevor wir uns allerdings mit unserem Gesicht den Sonnenstrahlen entgegenstrecken, gilt es einige Vorkehrungen zu treffen.

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Der Frühling grüßt uns mit seinen ersten warmen Sonnenstrahlen. Wir sehnen uns danach, draußen zu sein und nach ausgiebigem Sonnenbaden. Doch für unsere Haut kann das ein ziemlicher Schock sein - wenn wir es unvorbereitet angehen. Diese Tipps helfen, die blasse Winterhaut langsam an die Sonne zu gewöhnen.

Pflege hängt vom individuellen Hauttyp ab

Jeder Mensch hat einen anderen Hauttyp und dementsprechend sind auch die Bedürfnisse anders. Um für eine gleichmäßige und schön sanfte Bräune zu sorgen, empfiehlt es sich generell, die Haut mit pflegenden Maßnahmen vorzubereiten. Ein sanftes Peeling entfernt alte Hautschüppchen und reinigt die Poren. Eine reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Pflegecreme danach versorgt die Haut mit allem, was sie braucht.

Vor dem Sommer kann sich auch ein Besuch im Kosmetikstudio lohnen, um die Pflege professionell durchführen zu lassen. Dabei lässt sich im Gespräch mit Experten auch herausfinden, welcher Hauttyp man ist und wie empfindlich die eigene Haut gegenüber Sonne ist. Als Faustregel kann man sagen: je dunkler der Hautton, desto höher ist in der Regel die Eigenschutzzeit.

Sonnenschutz durch die richtige Ernährung

Jedes Sonnenbad stresst unsere Haut und damit auch unser Immunsystem. Durch gesunde Ernährung und die Aufnahme von Vitaminen können wir dafür sorgen, dass Antioxidantien unsere Haut weniger anfällig machen. Diese wirken gegen die freien Radikale, die dafür verantwortlich sind, dass unsere Haut vorzeitig altert.

Mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich zudem die Dosis an Carotinoiden wie Betacarotin, Lycopin und Lutein im Körper erhöhen. Unser Körper kann beispielsweise Betacarotin in geringen Mengen speichern und dadurch einen leichten Sonnenschutz von innen heraus aufbauen. Das ersetzt allerdings keine Sonnencreme!

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Carotinoide sind in Lebensmitteln wie Paprika, Süßkartoffeln, Karotten, Aprikosen, Tomaten, Grünkohl und Spinat enthalten. Ihre Wirkung entfalten sie am besten in Kombination mit Fett. Das heißt: Ein frischer Sommersalat mit einem qualitativ hochwertigen Öl ist die perfekte Mahlzeit für mehr Sonnenschutz.

Titandioxid

Es ist in Zahnpasta oder Sonnenschutz: Titandioxid kann gesundheitsschädigend sein

Titandioxid ist in vielen Produkten enthalten und gilt als "nicht mehr sicher". Für eine Personengruppe kann der Stoff sogar gefährlich sein.

Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen

Der letzte und wertvollste Tipp: Ein häufiger Fehler ist es, den Körper am Frühlingsbeginn komplett zu überfordern. Oft setzen wir unsere Haut viel zu lange und zu intensiv der Sonne aus. Viel besser ist es, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen. Durch kurze Aufenthalte im Freien, bei einem Spaziergang oder eine Kaffeepause auf der Terrasse, können wir die "Dosis" jeden Tag ein bisschen mehr erhöhen.

Die Mittagspause in der Sonne abzuhalten, ist keine gute Idee: Von circa 11 bis 14 Uhr steht die Sonne am höchsten und strahlt am intensivsten. Außerdem sollte man natürlich eine Creme mit ausreichend UV-Schutz auftragen und im besten Fall noch einen Hut oder eine Sonnenbrille ins frühlingshafte Outfit integrieren.  © 1&1 Mail & Media/spot on news