Einst wollte ihn niemand mehr haben – heute ist er eine Profi-Spürnase. Der Cockerspaniel-Welpe Chester schaffte einen wundersamen Aufstieg vom Streuner zum Polizeihund. In der vergangenen Woche wurde Chester bei der Polizei im englischen Surrey ein feierlicher Empfang bereitet. Der clevere Vierbeiner hatte seine Ausbildung zum Polizeihund erfolgreich durchlaufen.

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Dabei war Chester schon im zarten Alter von wenigen Monaten auf sich allein gestellt. Im Januar setzten Unbekannte ihn mit drei anderen rot-weißen Cockerspaniels und zwei schwarz-weißen Terriern in einer Kiste in der Nähe von Canterbury aus. Die Finder gaben die Welpen bei einer örtlichen Tierschutzorganisation ab, die sich der verlassenen Vierbeinern annahm.

Hundeführerin Kim an Chesters Seite

Schnell stellte sich heraus, dass Chester ein besonders feines Näschen hat. Er fand eine neue Heimat bei der Polizei. Dort absolvierte er ein umfangreiches sechswöchiges Trainingsprogramm und legte anschließend seine Ausbildung zum Polizeihund ab.

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Künftig wird er an der Seite von Hundeführerin Kim für die Ordnungshüter im Einsatz sein und mit seinem feinen Geruchssinn Verbrechen aufklären. Eine Entwicklung, von der der junge Cockerspaniel Anfang des Jahres vermutlich selbst nicht zu träumen gewagt hätte.  © Deine Tierwelt