Die Ausscheidungen von Säuglingen müssen nicht zwangsläufig jenen von Erwachsenen ähneln. Was die Farbe des Stuhls und des Urins über den Gesundheitszustand Ihres Kindes aussagt: Hier alle Infos.

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Wie gesund ist Ihr Kind? Ein Blick in die Windel kann Aufschluss geben. Denn wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) erklärt, lässt sich aus der Farbe der Ausscheidungen einiges herauslesen.

Grün, gelb, rot: Welche Baby-Stuhlfarbe ist gesund?

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In der ersten Woche ist schwarzer Stuhl bei Neugeborenen ganz normal. Anschließend hellt er sich auf und nimmt eine dunkelgelbe bis gelbe Farbe an – eine gesunde Farbe für einen gestillten Säugling. Babys, die nicht gestillt werden, haben einen leicht dunkleren Stuhl als diejenigen, die Muttermilch bekommen.

Grüne Ausscheidungen können hin und wieder ebenfalls vorkommen. Das passiert den Angaben nach, wenn das Baby mehr als gewöhnlich gegessen oder die Mutter grüne Lebensmittel zu sich genommen hat.

Ein roter Stuhl ist dagegen ein schlechtes Zeichen. Grund für die Färbung könnte etwa Blut aus dem Verdauungstrakt des Kindes sein. Möglich ist auch, dass der Säugling kleine Mengen Blut von der Brustwarze der Mutter verschluckt hat.

Achtung: Blutungen können den Stuhl auch so dunkel verfärben, dass er schwarz erscheint.

Farbloser Urin: Was hat das zu bedeuten?

Farbloser oder lehmfarbener Stuhl ist gemeinsam mit dunkel gefärbtem Urin ein Warnzeichen für eine Leberentzündung beziehungsweise Gelbsucht. Ein Mangel von Gallenflüssigkeit kann ebenfalls zu einer Entfärbung führen. Es sollte ein Arzt aufgesucht werden.

In Panik verfallen müssen Eltern aber nicht: Durchfall-Medikation beispielsweise kann die Ausscheidungen auch in der Farbe verändern. Sobald die Kinder feste Nahrung zu sich nehmen, können Färbungen außerdem durch Nahrungsmittel entstehen. (cos/dpa)

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