Kindeserziehung sollte im Kleinkindalter nicht zu kurz kommen. Konflikte mit den Kleinen zu lösen, ist aber oft schwieriger als gedacht. Helfen können etwa Kuscheltiere.

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Konflikte mit den eigenen Kindern zu lösen, ist für Eltern zumeist eine Mammutaufgabe – vor allem, wenn sie noch im Kleinkindalter sind. Wirken Mutter und Vater dabei verärgert, kann das für das Kind großen Stress bedeuten - und statt hinzuhören, zieht es sich zurück und blockt ab, wie die Pädagogin Eliane Retz in der Zeitschrift "Eltern" (Ausgabe 11/20) erklärt. Was kann helfen?

Kuscheltiere sind neutral

An der Stelle könne ein Stofftier sehr gut als neutraler Moderator und Fragensteller fungieren. So lassen Eltern in dem Fall erstmal das Kuscheltier "fragen", was los sei. Das erleichtere allen Beteiligten den Zugang zueinander, so Retz.

"Denn es schafft spielerisch eine Brücke zwischen der Welt der Erwachsenen und der des Kindes."

Teddys, Puppen und Co. wichtige Begleiter für Kinder

Kuscheltiere oder Puppen sind für kleine Kinder oft ganz wichtige Begleiter. Sie können ihnen dabei helfen, Erlebnisse zu verarbeiten. So kann es passieren, dass der Teddy eine "Spritze" vom Kind bekommt, nachdem es selbst beim Arzt geimpft wurde.

"Wie unsichtbare Freunde haben sie oft Eigenschaften, die Kinder selbst gern hätten", erläutert Retz. "Zum Beispiel sind sie oft mutig." (spot/dpa)

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