(sbe) - Dem Opernhaus von Sydney droht wegen akuten Geldmangels und daraus folgenden Sicherheitsproblemen durch marode Bühnentechnik die baldige Schließung. Schon 2011 soll das Wahrzeichen der australischen Metropole den Betrieb für unbestimmte Zeit einstellen.

Die technischen Anlagen des weltberühmten Bauwerkes müssten nach lokalen Presseberichten unbedingt repariert werden, um weiterhin den erforderlichen Betriebsstandards zu entsprechen und die Sicherheit der Beteiligten auf der Bühne zu gewährleisten.

Da dem Haus aber die notwendigen Mittel fehlen, scheint die Schließung des Traditionsgebäudes unabdingbar zu sein - es sei denn, der Staat unterstützt die Erneuerung der Bühnenanlagen. Nach Aussage des Geschäftsführers Richard Evans würden für die dringend notwendigen Reparaturen insgesamt 800 Millionen Dollar benötigt.

Laut eines Berichtes der Boston Consulting Group droht der Oper schon im Jahr 2011 das finanzielle Ende, wenn keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Das architektonische Wunderwerk des preisgekrönten dänischen Architekten Jørn Utzon war erst im Juni 2007 als Weltkulturerbe anerkannt und somit auf eine Stufe mit den Pyramiden von Gizeh und der Großen Mauer von China gestellt worden.