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10-millionster Ford Mustang: Ponycar-Ikone feiert riesigen Meilenstein

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Seit jeher gilt der Mustang als Prototyp des amerikanischen Sportwagens für jedermann. So verwundert es kaum, dass Ford mit dem Modell nun eine beeindruckende Schallmauer durchbricht. Das Ford-Werk im US-amerikanischen Flat Rock, Michigan, lässt den 10-millionsten Ford Mustang von Band rollen. © 1&1 Mail & Media / CF

Zugleich ist der Mustang in Amerika der meistverkaufte Sportwagen der vergangenen 50 Jahre.
Während dieser langen Zeit hat er nicht nur auf den Straßen rund um den Globus für Aufsehen und den einen oder anderen Burnout gesorgt. Auch in unzähligen Filmen spielte er kleinere und größere Rollen.
Unvergessen dürfte vielen der Auftritt eines ganz besonderen Exemplars im Filmklassiker „Bullitt“ mit keinem geringeren als Leinwandheld Steve McQueen geblieben sein.
Anlässlich des 50. Jubiläums des legendären Streifens legte Ford jüngst die Bullitt-Sonderedition der aktuellen Baureihe auf.
Neben der charakteristischen Silhouette seit jeher eines der Erkennungszeichen des Mustang: das rennende Pferd inmitten des Kühlergrills. Offenbar standen zunächst aber auch andere Symbole zur Debatte.
Letztlich wurde es zwar der wilde Mustang, Namensgeber war aber vielmehr eine verdiente Kriegsmaschine: Gemeint ist die P51 „Mustang“, die der US Air Force im Zweiten Weltkrieg hervorragende Dienste leistete.
Welchen Status der Mustang für den traditionsreichen US-Autobauer hat, verdeutlicht Jim Farley, President of Global Markets bei Ford, auf unmissverständliche Weise. So ist der Mustang seiner Meinung nach nicht weniger als „… das Herz und die Seele des Unternehmens Ford und beliebt bei unseren Kunden in der ganzen Welt“.
Damit scheint er nicht ganz unrecht zu haben, konnte Ford eigenen Angaben zufolge doch sogar in Europa seit 2015 ganze 38.000 Exemplare absetzen. Neben Großbritannien, Frankreich, Belgien und Schweden zählt übrigens auch Deutschland zu den fünf wichtigsten Märkten in Europa.
Würde man alle bis heute produzierten Mustangs aneinanderreihen, ergäbe sich eine Schlange, die locker einmal um den Erdball reichen würde.
Das Besondere am 10-millionsten Exemplar: Mehr als 60 Besitzer verschiedener Mustangs aus allen Baureihen sind an der Produktion des Jubiläumsmodells beteiligt.
Angetrieben wird das Modell vom bewährten 5,0-Liter V8 mit dem unverkennbaren Klang eines waschechten Ami-V8.
Das Aggregat hat 460 PS und mobilisiert damit fast 300 Pferdchen mehr als der allererste Mustang mit der Seriennummer VIN 001, der 1964 vom Band lief – damals übrigens noch mit gerade einmal drei Gängen. Da hatte auch das 1987er Mustang GT Cabrio schon zwei Gänge mehr zu bieten.
Legendär sind auch die GT350-Modelle von Carroll Shelby, die aus dem dynamischen Ponycar ein vollwertiges Muscle Car machten.
Auch – vor allem aus europäischer Sicht – ausgefallene Abwandlungen wie dieser Ford Mustang II King Cobra von 1978 gehören der riesigen Familie an.
Noch bevor der Mustang beschlossene Sache war, ging dem künftigen Serienmodell übrigens ein geheimes Projekt namens "Special Falcon" voraus. Das Bild zeigt das zugehörige Clay-Modell.
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