Startech trumpft bei der Shanghai Auto Show 2015 mit einer ganz besonders abgefahrenen Tuning-Kreation auf. Die Bottroper schnappten sich den Range Rover und säbelten das Dach des Kofferraums ab!

Mit einer Pickup-Version auf Basis des Range Rover haben die deutschen Tuningexperten von Startech ganz tief in die Überraschungskiste gegriffen. Anstelle des normalen Kofferraums wurde das komplette Heck des Range Rovers umgebaut und kurzerhand in eine Ladefläche mit einer Länge von 110 Zentimetern verwandelt. So bietet das "Vielzweck-Supercar", wie Startech seine Kreation bezeichnet, Platz für jede Menge Gepäck - und zieht nebenbei jede Menge Blicke auf sich.

Karosserie mit Widebody-Kit

Neben dem Heckumbau sorgt ein massiges Widebody-Kit für eine imposante Optik. Jede Menge Applikationen und Anbauteile aus Echt-Carbon sorgen für einen extrem sportlichen Look. Startech hat für seinen Pickup-Umbau insgesamt 100 Karosserieteile komplett neu aus Carbon, Aluminium oder Stahl entwickelt. So finden sich am Heck jetzt unter anderem ein neuer Diffusor und ein Dachspoiler. 23 Zoll große Schmiederäder, ein Panoramaglasdach und eine beheizbare und zudem getönte Heckscheibe gehören ebenfalls zum Umbau-Paket.

Ein Pickup bläst zur Sportwagenjagd

Zu so einem speziellen Fahrzeug gehört natürlich auch ein entsprechender Motor. Unter der Haube des Luxus-Pickups gibt ein 5,0 Liter großer V8-Kompressor mit 526 PS den Ton an. Das Aggregat katapultiert den Range Rover in 5,3 Sekunden auf Tempo 100. Schluss ist erst bei elektronisch begrenzten 250 Stundenkilometern. Akustisches Highlight ist die eigens entwickelte Hochleistungsauspuffanlage mit einer elektronisch regulierbaren Klappensteuerung. So kann der Fahrer aus dem Cockpit heraus den Motorsound variieren.

Damit der Allradler aber auch noch ins Gelände kann, hat Startech ein neues Fahrwerksmodul für die Luftfederung des Range Rovers eingebaut. Damit lässt sich die Bodenfreiheit per Knopfdruck um 30 Millimeter angeben oder absenken. Einen Preis für den extrem spektakulären Range-Rover-Umbau hat Startech bisher nicht verraten.  © 1&1 Mail & Media / CF