Der Online-Autokauf hat in den letzten Jahren stark zugelegt. Immer mehr Gebrauchte werden über Internetbörsen verkauft. So praktisch dieser Trend ist, so viele Gefahren lauern auch auf potenzielle Käufer. Denn unter den Fahrzeuganzeigen gibt es immer wieder schwarze Schafe.

Autoportale im Internet bieten inzwischen Millionen an Gebrauchtwagen. Wer einen neuen Alten sucht, dem spucken die Suchmasken tausendfach Anzeigen und Angebote von Privatpersonen und Händlern aus. Der Haken an der Geschichte: Nicht alle diese Angebote sind so seriös, wie man zunächst vermutet. Gerade vermeintliche Schnäppchen können sich im Nachhinein als Betrugsmasche und Lockmittel herausstellen. Deshalb ist auch beim Online-Autokauf auf bestimmte Dinge zu achten - und das gilt nicht nur für den Kauf von Fahrzeugen, sondern auch für den Verkauf.

Betrugsmaschen beim Online-Autokauf

Ein gängiges Mittel von Betrügern beim Autokauf ist ein gefälschter Kaufvertrag. Die Kriminellen senden dem Verkäufer per E-Mail einen bereits ausgefüllten Kaufvertrag zu, der im Prinzip nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden müsste. Bei dieser Methode fälschen die Betrüger aber die Feinheiten. So werden zum Beispiel Daten wie das Erstzulassungsdatum, Vorschäden oder Ausstattungsdetails falsch angegeben. Verkäufer, die den Vertrag dann blind unterschreiben, tappen in die Falle. Bei der Fahrzeugübergabe können die Kriminellen so einen massiven Preisnachlass erzwingen oder sogar einen Schadensersatz erstreiten. Generell sollte per E-Mail niemals einem Kauf oder Verkauf zugestimmt werden, wenn man sich bezüglich der Seriosität des Anderen nicht hundertprozentig sicher ist.

Betrug bei der Bezahlung

Wer sein Auto verkauft oder selbst als Käufer auftritt, sollte sich niemals auf Schecks, Onlineüberweisungen oder ähnliche Bezahlmethoden einlassen. Schecks können nicht gedeckt sein, Verkäufer, die ihr Geld bereits im Vorfeld erhalten haben einfach verschwinden und vieles mehr. Hier gilt: Nur wer bar zahlt, ist auf der sicheren Seite. Sonst ist das Geld unter Umständen futsch.

Vorsicht bei gestohlenen Fahrzeugen

Besondere Vorsicht ist zudem bei gestohlenen Fahrzeugen geboten. Diese sind häufig an lückenhaften Papieren oder Zulassungszeiträumen zu erkennen. Die Abwicklung des Kaufs findet bis zur Übergabe vielfach nur über das Internet statt und generell wird bei solchen Verkäufern auch nur Bargeld akzeptiert. Gefälschte Papiere sind häufig durch Verfärbungen und unsaubere Schriften zu erkennen. Gibt es Lücken in der Halterfolge, sollten Sie aber unbedingt die Finger vom Auto lassen.

Ähnlich riskant kann der Kauf eines Autos im Ausland werden, wenn die Verkäufer die Überführung per Transportunternehmen anbieten. Häufig handelt es sich dabei um Scheinfirmen, die sobald das Geld überwiesen ist, nicht mehr zu kontaktieren sind. Generell gilt: Eine persönliche Fahrzeugübergabe ist immer die sicherste Kaufmethode.

Bei Fragen an Experten wenden

Wer sich bei einem Online-Angebot nicht sicher ist, ob es sich dabei um einen seriösen Autokauf oder -verkauf handelt, sollte sich im Vorfeld beraten lassen und auf keinen Fall irgendwelche Kaufverträge unterschreiben oder Onlineüberweisungen tätigen. Der ADAC und die beiden großen Online-Portale autoscout24.de und mobile.de haben sich bereits 2007 zur Initiative Sicherer Autokauf im Internet (ISAK) zusammengeschlossen. Das Projekt wird auch von der Polizei unterstützt. Bei Fragen und Unsicherheiten können Sie sich hier an die Experten wenden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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