Dass man Motoröl regelmäßig auswechseln sollte, ist den meisten Autofahrern bewusst. Doch auch die Servolenkung benötigt von Zeit zu Zeit neues Öl.

Mehr Ratgeber-Themen rund ums Auto finden Sie hier

Die Lenkhilfe funktioniert genauso wie der Motor hydraulisch - und das Öl muss ebenso hin und wieder ausgetauscht werden.

Es altere allerdings längst nicht so rasch wie Motoröl, berichtet die Fachzeitschrift "Auto Bild Klassik" (Ausgabe 3/20). Der Rat: Alle 100.000 Kilometer oder alle zehn Jahre sollte man den Schmierstoff für die Servolenkung wechseln.

Warum ist der Ölwechsel für die Lenkung so wichtig?

Reibung sowie Motorwärme führen im Laufe der Zeit zur Oxidation. Die Folge davon kann Schlammbildung sein. Eindringender Schmutz ist ein weiteres Problem, vor allem bei filterlosen Systemen. Denn die Kleinstpartikel können sich an der Pumpe absetzen und reiben.

Das führt unter Umständen zu Lagerschäden, was sich nicht nur durch Schleifgeräusche äußert. Die Lenkhilfe kann dadurch auch aussetzen. Hat das System einen Filter, muss der ebenfalls gelegentlich ersetzt werden.

Ölwechsel bei Servolenkung steht nicht auf Wartungsplan

Der Wechsel des Servo-Öls stehe auf keinem Wartungsplan, heißt es in dem Bericht. Oft sei der Schmierstoff deshalb so alt wie das Auto. Gerade bei Klassikern sollte man das nicht vernachlässigen. (dpa/tmn/tae)

Mercedes hat für die Formel 1 das Super-Lenkrad entwickelt: So funktioniert es

Einer der renommiertesten Ingenieure der Formel 1, Tim Wright, erklärt die aufsehenerregende Neuentwicklung im Cockpit des Weltmeisterteams. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas haben in der WM-Saison 2020 voraussichtlich die Möglichkeit, den Sturz der Vorderräder über das Lenkrad zu verstellen. © YouTube