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Neuer Citroën C5 Aircross: Können Design und Komfortfederung punkten?

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Citroën lüftet das Tuch über dem neuen C5 Aircross. Dabei wird direkt klar: Beim großen Bruder des C3 Aircross handelt es sich um keinen schnöden Mitläufer im SUV-Allerlei. Statt auf vermeintliche Sportlichkeit zu setzen, zeigt sich der Franzose eher gemütlich – und gleichzeitig optisch erfrischend anders. © 1&1 Mail & Media / CF

Das Highlight des etwas anderen Hochbeiners versteckt sich aber unter dem Blech, genauer gesagt: beim Fahrwerk.
Im Rahmen von „Advanced Comfort“ verpasst Citroën dem C5 Aircross nämlich eine ganz spezielle Komfortfederung. Die soll dem neuen SUV in Sachen Fahrkomfort zum Status des Klassenprimus verhelfen.
Das Thema Komfort haben die Designer und Ingenieure der Marke des PSA-Konzerns auch im Innenraum fortgesetzt. So dürfte es sich auf den gut gepolsterten Sitzen auch auf längeren Strecken gut aushalten lassen. Allzu viel Seitenhalt sollten Käufer des C5 Aircross hingegen nicht erwarten.
Ansonsten offenbart der Blick in den Innenraum keine größeren Experimente. Vieles wirkt vertraut, geradlinig, übersichtlich und sinnvoll positioniert.
Der zentral untergebrachte Touchscreen sollte sowohl vom Fahrer- als auch dem Beifahrersitz aus gut zu erreichen sein. Über ihn lässt sich unter anderem auf Apple Carplay zurückgreifen.
Praktisch: Ein wenig unterhalb befindet sich eine Ablagefläche zum kabellosen Laden des Smartphones.
Interessante Lösung: Das dritte Fenster dürfte insbesondere beim Rangieren nützlich sein. Die große Glasfläche im Dach sorgt zudem für ausreichend Licht im Innenraum.
Der Kofferraum fasst derweil 580 bis 1.630 Liter Gepäck. Damit sollte einem Wochenendtrip mit der Familie nichts im Wege stehen.
Markentes Erkennungsmerkmal am vergleichsweise aufgeräumten Heck: die einzeln abgesetzten LED-Rückleuchten.
Die sogenannten Airbumps an den Seiten kennen wir in ähnlicher Form bereits von Citroën. Statt in erster Linie Karosserie und Lack zu schützen, dienen sie beim neuen C5 Aircross vielmehr als Design-Motiv, das dem SUV eine gewisse Offroad-Attitüde verleiht.
Defintiv gut stehen würde dem C5 Aircross auch ein Allradantrieb. Den bietet Citroën aber nicht. Das gilt für sämtliche Motorisierungen. Stattdessen soll es bei mangelndem Grip die spezielle Traktionskontrolle (Grip Control) richten.
Apropos Motorisierungen: Interessenten können hier aus zwei Dieseln und zwei Benzinern wählen. Sowohl bei den Selbstzündern als auch bei den Benzinern betragen die Leistungen 130 PS bei der kleineren Variante und 180 PS beim größeren Aggregat. Beide Top-Aggregate kommen serienmäßig mit Achtstufen-Automatik.
Zum Ende des kommenden Jahres möchte Citroën zudem eine Plug-in-Hybrid-Version folgen lassen. Die soll dann satte 300 PS Systemleistung bereithalten.
Die Preise für den neuen C5 Aircross dürften ziemlich genau in der Mitte zwischen 20.000 und 30.000 Euro starten. Die ersten Modelle werden hierzulande Anfang 2019 ausgeliefert.
Individualisten aufgepasst: Der C5 Aircross soll umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten bieten.
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