Geblitzt: Die verrücktesten Verkehrssünder

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Allerhand Getier tummelt sich auf deutschen Straßen. Aber auch Menschen, Kinderwägen und sogar Züge sorgen für bemerkenswerte Radarfallen-Fotos.

Tierisches Glück hat ein zu schneller Autofahrer am Niederrhein gehabt: Sein Blitzerfoto ist ungültig - weil dem Mann eine Taube vors Gesicht flog, als die Radarfalle auslöste. Laut Polizei Viersen war der Mann vergangene Woche mit 54 Kilometern pro Stunde durch eine 30er-Zone in Viersen gefahren und geblitzt worden. Dies hätte für ihn ein Bußgeld in Höhe von 105 Euro bedeutet. Die Polizei amüsierte sich offenbar. Sie schrieb in ihrer Mitteilung, dass kurz vor Pfingsten wohl der Heilige Geist ein Zeichen gesendet habe. 
In Moers ist im Februar 2017 dieser Hund unfreiwillig auf dem Radarfoto eines geblitzten Autofahrers gelandet. Das Auto war mit Tempo 42 in einer 30-er-Zone unterwegs gewesen, als der Blitz ausgelöst wurde, sagte ein Polizeisprecher in Wesel.
Mit einem Hund als Sozius wird in Schwelm ein Motorradfahrer bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt (Polizeifoto undatiert). Erst bei einer näheren Überprüfung des Radarfotos stellten die Beamten fest, dass der Beifahrer ein Hund ist, der zwar eine Brille, aber keinen Helm trägt.
Das Radarfoto der Polizei Erbach vom 25.07.2001 zeigt einen Motorradfahrer, der als "Gallier Obelix" bei Eulbach (Odenwaldkreis) unterwegs war. Obwohl sich der dicke Gallier streng an die Verkehrsregeln hielt, wurde er von den Beamten für ihr Kuriositätenkabinett geblitzt.
Eine wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzte Taube hat der Stadt Bocholt (NRW) einen Ansturm über die sozialen Netzwerke gebracht. Das Tier war mit 45 km/h in einer 30er-Zone durch eine Radarfalle geflogen.