Sie fahren über Schotter, durch Matsch und rein ins Abenteuer: Gravelbiker ticken anders. Diese fünf Dinge würden sie niemals tun – und genau das macht ihren Lifestyle aus.
Natürlich gibt es Ausnahmen – und die bestätigen bekanntlich die Regel. Auch unter Gravelbikern gibt’s solche und solche. Aber Hand aufs Herz: Es gibt ein paar Dinge, die wirklich kein Gravel-Fan freiwillig macht. Zumindest nicht ohne Stirnrunzeln von der Clique zu kassieren.
Hier kommen fünf charmant-unvernünftige No-Gos – mit einem Augenzwinkern serviert. Wer sich hier wiedererkennt, darf schmunzeln. Und wer nicht? Der ist vielleicht doch eher auf dem Rennrad zu Hause.
1. Nur auf Asphalt bleiben
Gravelbikes sind dafür gebaut, Grenzen zu überschreiten – wortwörtlich. Wer mit seinem Gravelbike nur auf glattem Teer unterwegs ist, verpasst das Beste. Singletrails, Waldwege, Feldpfade: Der Reiz liegt im Unbekannten. Für eingefleischte Gravelfans ist Asphalt oft nur das Mittel zum Zweck – der Weg zum nächsten Abenteuer.
2. Den Dreck sofort abwaschen
Ein glänzendes, sauberes Bike? Schön – aber irgendwie auch langweilig. Ein echter Gravelbiker sieht in Staub, Matsch und Schrammen keine Schande, sondern Auszeichnung. Der Dreck erzählt Geschichten: von der Flussdurchfahrt, dem matschigen Anstieg oder dem Umweg durch den Wald. Gereinigt wird, wenn der Antrieb knirscht – oder die Kette wirklich leidet.
3. Ohne Verpflegung starten
Wer Gravel fährt, fährt oft weit. Und abseits. Da gibt’s keine Tankstelle hinter der nächsten Kurve. Deshalb gilt: Snack first! Ob Riegel, Nüsse, belegtes Brot oder eine Thermoskanne mit Kaffee – echte Gravelbiker sind vorbereitet. Nicht selten wird die Pause mitten im Nirgendwo zum Highlight der Tour.
4. Strava-KOMs hinterherjagen
Natürlich tracken viele Gravelbiker ihre Touren – aber nicht, um an der Spitze des Leaderboards zu stehen. Der Fokus liegt auf dem Erlebnis, nicht auf der Zeit. Geschwindigkeit wird Nebensache, wenn die Landschaft atemberaubend ist, der Trail technisch wird oder der Sonnenuntergang ruft. Gravel ist kein Rennen – es ist eine Haltung.
5. Bei schlechtem Wetter absagen
Ein bisschen Wind? Ein paar Tropfen Regen? Da lächelt ein echter Gravelbiker milde – und zieht die Regenjacke enger. Wer sich vom Wetter abhalten lässt, verpasst die schönsten (und dreckigsten) Geschichten. Denn: Schlechtwettertouren bleiben länger im Kopf als jede Fahrt bei 22 Grad und Sonnenschein.
Fazit
Gravelbiker sind anders. Weniger auf Effizienz, mehr auf Erlebnis getrimmt. Sie feiern das Unperfekte, suchen das Unbekannte – und zeigen, dass Radfahren weit mehr ist als Training. Es ist Freiheit auf zwei Rädern. © Bike-X