Ab jetzt können Frischluftfanatiker bei Mercedes-AMG unter gleich drei Roadstern wählen. Der AMG GT S Roadster bietet sportliche Fahrleistungen mit adaptivem Fahrwerk. Je nach Einstellung taugt er zum Flanieren oder für schnelle Runden.

Mit dem neuen Roadster erweitert AMG sein sportliches GT-Programm auf ein glattes Dutzend Modelle. Darunter sieben Coupés mit zwei und vier Türen, zwei Tourenrennwagen und nun die erwähnten drei Roadster. Der AMG GT S Roadster setzt sich zwischen das Basismodel AMG GT Roadster und das Topmodell AMG GT C Roadster. Er soll ein rundes Paket aus Performance, Komfort und Open-Air-Vergnügen für jene Fahrer bieten, die auf das letzte Quäntchen Leistung verzichten können, aber beim Fahrwerk keine Kompromisse machen wollen.

V8 für souveräne Fahrleistungen

Angetrieben wird der GT S vom 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern, 522 PS und 670 Nm Drehmoment. Das reicht für eine Beschleunigung von 3,8 Sekunden auf 100 km/h und 308 km/h Vmax. In der Leistung hebt sich der GT S von dem Basismodell mit seinen 476 PS ab und rückt nahe an das 557 PS starke Topmodell GT C Roadster heran. Alle Ausführungen haben ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen.

Die Unterschiede in den Fahrleistungen dürften wohl erst auf der Stoppuhr merklich niederschlagen. Zudem haben die unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten dieser Fahrzeuge von 302, 308 und 316 km/h für viele Roadster-Fahrer wohl wenig Bedeutung – zumindest abseits der Stammtische.

Sportliches Fahrwerk in Serie

Das ist beim Fahrwerk anders – da übernimmt der AMG GT S die ausgeklügelte Technik vom AMG GT C. Dazu zählt das elektronisch geregelte Sperrdifferenzial, das die Traktion der Antriebsräder verbessert und den Grenzbereich in schnellen Kurven weiter hinausschiebt. Ein weiteres wichtiges Plus ist das Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpfung.

Neben den Komfort- und Sportprogrammen hat der GT S Roadster wie der GT C ein zusätzliches Racingprogramm. Die aufwendige Vierradlenkung jedoch, beim GT C serienmäßig, kostet beim GT S Aufpreis.

Feines Mobiliar im offenen Cockpit

Die Serienausstattung sorgt dafür, dass der offene Roadster auf dem Boulevard einiges hermacht. So wird jeder GT S mit dem Chrompaket geliefert, bei dem es nur so blitzt und funkelt. Optional lässt sich das Interieur mit Nappaleder, Klavierlack-Optik und Carbonteilen ausstatten.

Zu Preisen ab rund 150.000 Euro ist der AMG GT S Roadster ab Juli 2018 lieferbar.© 1&1 Mail & Media / CF