Der Frühling rückt näher und damit auch die Zeit, in der Sie Ihr Auto fit für die nächsten Monate machen sollten. Wir sagen Ihnen, an was Sie dabei denken sollten und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Fahrzeug auf Vordermann bringen.

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Zum Frühjahrscheck des eigenen Autos gehört unter anderem, alle nötigen Füllstände im Motorraum zu kontrollieren, die Funktionalität der Lichtanlage sicherzustellen und das Fahrzeug gründlich innen und außen zu reinigen. Wir beginnen das Pflegeprogramm fürs Auto aber mit dem Reifenwechsel.

Reifenwechsel vornehmen

Wenn der Frühling Einzug hält und die Temperaturen entsprechend steigen, dann beginnen Sie die Rundumpflege für Ihr Auto mit einem Reifenwechsel. Prüfen Sie vor dem Radwechsel zunächst das Reifenprofil der Sommerreifen. Mindestens 1,6 Millimeter sind gesetzlich vorgeschrieben.

Im Sinne der Verkehrssicherheit sollten Sie sich aber an den Empfehlungen des ADAC orientieren: Für Sommerreifen liegen diese bei mindestens drei Millimetern (für Winterreifen sind es vier Millimeter). Haben Sie die alten Räder abgenommen, werfen Sie einen Blick auf die Bremsen. Stellen Sie Beschädigungen oder starken Verschleiß fest, dann suchen Sie eine Werkstatt auf.

Die weniger abgenutzten Reifen gehören auf die Hinterachse. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Auto mit Frontantrieb, Heckantrieb oder Allradantrieb ausgestattet ist. Achten Sie bei der Montage der Sommerreifen darauf, ob für die Reifen eine bestimmte Laufrichtung vorgegeben ist. Vermerken Sie auf den Winterreifen vor der Einlagerung die Position, wo Sie montiert waren (VR = vorne rechts, HL = hinten links). Nach dem Reifenwechsel sollten Sie umgehend den Luftdruck der Sommerreifen prüfen und gegebenenfalls Luft nachfüllen. Kontrollieren Sie unbedingt die Radschrauben, wenn Sie seit dem Radwechsel etwa 50 Kilometer gefahren sind, und ziehen Sie sie falls nötig nach.

Füllstände kontrollieren und Funktionen prüfen

Um Ihr Fahrzeug frühjahrsfit zu machen, ist eine Überprüfung von Füllständen und technischen Funktionen obligatorisch. Prüfen Sie den Füllstand von Motoröl, Kühlwasser und Scheibenwaschanlage. Fehlende Betriebsflüssigkeiten füllen Sie entsprechend den vorhandenen Markierungen oder den Hinweisen in der Betriebsanleitung Ihres Autos auf.

Zusätzlich sollten Sie den Luftfilter und den Innenraumfilter kontrollieren. Ist einer dieser Filter sehr stark verschmutzt, dann sollten Sie ihn wechseln oder wechseln lassen. Werfen Sie am besten auch noch einen Blick auf den Keilriemen. Hängt dieser verdächtig locker durch oder ist spröde oder eingerissen, dann ist ein Wechsel fällig.

Als Nächstes steht eine gewissenhafte Prüfung der Fahrzeugbeleuchtung auf dem Plan. Kontrollieren Sie die Funktionsfähigkeit sämtlicher Lichter und Blinker rundherum. Eine ordnungsgemäße Beleuchtung ist ein wesentlicher Aspekt der Verkehrssicherheit eines Autos.

Frühjahrsputz: Fahrzeug innen und außen reinigen

Im Laufe des Winters sammelt sich jede Menge Dreck am und im Auto. Dementsprechend sollten Sie Ihr Fahrzeug innen und außen gründlich reinigen. Dem Innenraum entnehmen Sie zunächst die Autoteppiche und/oder Gummimatten und klopfen diese aus.

Anschließend steht der Einsatz des Staubsaugers auf dem Programm. Saugen Sie zunächst die Sitzflächen und -ritzen, bevor Sie zu den Ablagen und dem Fahrzeugboden übergehen.

Der Albtraum vieler Autofahrer: die Reinigung der Autoscheiben von innen. Machen Sie sich bewusst, wie wichtig klare Sicht ist, und freuen Sie sich über den Durchblick, den klare Scheiben mit sich bringen. Letztlich wischen Sie die Armaturen ab.

Ist Ihr Fahrzeug sehr stark verschmutzt, ist eine Vorwäsche angebracht. So sehen Sie mögliche Lackschäden oder hartnäckige Verschmutzungen wie Reste von Vogeldreck oder Baumharz besser. Beseitigen Sie solchen Schmutz vorsichtig aber gründlich, da sonst der Autolack Schaden nehmen kann. Nach der Autowäsche empfiehlt sich eine Versiegelung mit Hartwachs als Oberflächenschutz.

Auto abspecken

Falls noch nicht im Zuge der Innenreinigung geschehen, sollten Sie sich jetzt um möglicherweise vorhandenen, unnötigen Ballast kümmern.

Räumen Sie alles aus, was Sie nicht dringend im Auto benötigen oder besser zuhause zwischenlagern können. Unnützes Zusatzgewicht verbraucht mehr Kraftstoff und stellt somit einen vermeidbaren Kostenfaktor dar.  © 1&1 Mail & Media / CF

Es gibt viele gute Gründe, sich für einen günstigen Gebrauchtwagen zu entscheiden. Ein niedriger Kaufpreis allein sollte jedoch nicht das ausschlaggebende Kriterium beim Lowbudget-Autokauf sein. Wichtig ist, dass Sie sich vorab Ihre individuellen Anforderungen bewusst machen.