Wenn Raser mit hohem Tempo durch die Gegend fahren, erleben sie dies nach Ansicht von Verkehrspsychologen als Herausforderung.

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"Sie haben die Illusion, die Situation zu beherrschen, und blenden die Risiken aus", sagte TÜV-Süd-Psychologe Jürgen Brenner-Hartmann, Präsident einer gemeinsamen Tagung der Deutschen Gesellschaften für Verkehrspsychologie (DGVP) und Verkehrsmedizin (DGVM) in Bonn. Durch ein schnelles Auto fühlten sich die Raser - fast ausschließlich junge Männer - stark und kompetent.

Zunehmend würden Leihwagen genutzt, um wenigstens einmal mit einem PS-starken Wagen imponieren zu können. "Da wird viel Geld in die Hand genommen, um für ein Wochenende mal ein solches Auto fahren zu können", sagte Brenner-Hartmann.

"Und dann will man das natürlich auch ausnutzen." Bei dem bis Samstag dauernden zweitägigen Symposium in Bonn diskutieren die rund 350 Teilnehmer über Risikoverhalten im Verkehr.  © dpa

Polizist Robert Pounds wird bei einer Geschwindiskeitskontrolle in den USA zum Geburtshelfer

In den USA stoppt ein Polizist pflichtgemäß einen Wagen wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Schnell aber wird Officer Robert Pounds klar, in welch außergewöhnliche Situation er hineingeraten ist. Er handelt sofort.