Die dritte Generation des Skoda Fabia bekommt ein Facelift verpasst. Die Tschechen spendieren dem Kleinwagen eine überarbeitete Front- und Heckpartie, Verbesserungen im Cockpit, optionale LEDs und neue Fahrassistenten. Die Dieselmotoren werden dagegen gestrichen.

Vier Jahre nach seiner Einführung lässt Skoda dem Fabia III eine dezente Überarbeitung des Designs mit erweiterter Ausstattung angedeihen. Die Frontpartie des Skoda Fabia wird aufgefrischt durch stärker nach innen zulaufende Scheinwerfer und eine geänderte Form der Frontschürze. Auch die Heckschürze präsentiert sich in neuem Design mit integrierten Reflektoren. Sowohl die Scheinwerfer als auch die Heckleuchten stattet Skoda nun optional mit LED-Leuchten aus. Für das Interieur kündigen die Tschechen eine edlere Ausstattung mit einem neu gestalteten Kombiinstrument, neuen Dekorleisten für die Armaturentafel und zweifarbigen Sitzbezügen an.

Sparsame Benzinmotoren mit drei Zylindern

Bei den Antrieben setzt Skoda nun ganz auf Motoren mit 1,0 Liter Hubraum und drei Zylindern. Die MPI-Motoren mit indirekter Benzineinspritzung leisten 60 beziehungsweise 75 PS. Die beiden TSI-Aggregate mit Turboladern und Benzin-Direkteinspritzung erreichen 95 PS beziehungsweise 110 PS. Damit übernimmt Skoda unverändert die Benzinmotoren in die neue Version. Und was ist mit den Dieseln? Ersatzlos gestrichen. Bei Skoda sieht man die sparsamen Benzinmotoren mit drei Zylindern beim Verbrauch auf einem ähnlichen Niveau wie die bekannt effizienten Dieselmotoren.

Mehr Auswahl an Fahrassistenten

Mit der neuen Version des Skoda Fabia stehen weitere Assistenzfunktionen gegen Aufpreis zur Verfügung, die es bisher nur in größeren Autos der Marke gab. So warnt der Spurwechselassistent auf mehrspurigen Straßen vor Fahrzeugen im toten Winkel oder solchen, die sich rasch von hinten nähern. Der Ausparkassistent meldet sich mit lautem Signal, wenn sich beim Rückwärtsfahren ein Auto von der Seite nähert. Und der Fernlichtassistent schaltet auf Abblendlicht um, bevor ein vergessenes Fernlicht andere Autofahrer blendet.

Größeres Display für Infotainment

Das Infotainmentsystem "Swing" wird mit dem Facelift künftig über ein 6,5 Zoll großes Display anstelle eines 5 Zoll großen Displays angezeigt. Wer zusätzlich das Navigationssystem "Amundsen" ordert, kann über das Gerät optional Stauhinweise in Echtzeit empfangen. "Swing" unterstützt außerdem drahtlose und kabelgebundene Übertragungsverfahren für das Smartphone wie Apple CarPlay und Android Auto. Auf Wunsch werden auch im Fond USB-Anschlüsse montiert, damit die Mitreisenden Geräte anschließen können.

Durch die zahlreichen Aufwertungen soll der Skoda Fabia sein Bestseller-Image weiter untermauern. Seine Premiere wird der überarbeitete Kleinwagen erstmals auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. Februar 2018) feiern. Preise für das Facelift wurden noch nicht offiziell kommuniziert.  © 1&1 Mail & Media / CF