Spaßgeräte auf drei und vier Rädern: Die besten Alternativen zum Motorrad

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Wer sich gerne den Fahrtwind um die Nase wehen lässt, aber kein Vertrauen in zwei Räder hat, oder schlichtweg keinen passenden Führerschein besitzt, hat Glück: Es gibt sie, die rasanten Alternativen zum Motorrad. Gewählt werden muss nur noch zwischen drei oder vier Rädern. © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

Wer sich gerne den Fahrtwind um die Nase wehen lässt, aber kein Vertrauen in zwei Räder hat, oder schlichtweg keinen passenden Führerschein besitzt, sollte sich einmal den Quadro3 von Quadrovehicles aus der Oberpfalz ansehen. Trotz der zwei eng zusammenstehenden Vorderräder darf das Gefährt in Deutschland jeder bewegen, der den Führerschein Klasse B besitzt – die Lizenz muss allerdings vor dem 19. Januar 2013 erworben worden sein.
Fast genau so auffällig ist der Quadro4, der trotz vier Rädern rasante Kurvenfahrten ermöglicht. Auch für ihn gilt: Wer vor Januar 2013 den Klasse-B-Führerschein gemacht hat, darf hier Gas geben. Andernfalls muss es mindestens die Motorradlizenz A2 sein.
Für Motocross-Fans bietet sich ein Sportquad wie das Kymco Maxxer 300 an. In der Supermoto-Ausführung geht das ATV um die Ecke wie ein Quad. Ab etwa 5.000 Euro geht der Spaß los.
Als "Side-by-Side-Vehicles" (SSV) sind Gefährte wie das Yamaha YXZ 1000 R bekannt. Im Gelände ist der schmale Offroader ein echter Künstler und ein Garant für puren Fahrspaß.
Wer lieber tief im Fahrzeug sitzt und enge Passstraßen heraufjagen will, könnte mit dem KTM X-Bow ("Cross-Bow") glücklich werden. Der kompromisslose Zweisitzer ist das erste vierrädrige Modell des Motorradherstellers und soll den Zweirädern in nichts nachstehen: Die Insassen werden von einem 300 PS starken Audi-Motor in die Sitzschalen gepresst. Beim Preis sollte man sich allerdings hinsetzen: mindestens 80.000 Euro sind hier fällig.
Noch reine Zukunftsmusik ist der Black Mamba von Valene Motors. Das Unternehmen plant ein elektrisch betriebenes Dreirad, welches in der Topversion bis zu 810 PS leisten soll. 2017 sollen die ersten Exemplare des Threewheelers ausgeliefert werden.
Dieses Schmuckstück ist bereits zu haben: Der 3-Wheeler des britischen Traditionsherstellers Morgan gehört wohl zu den lässigsten Fortbewegungsmitteln überhaupt und versprüht den Charme der guten alten Zeit. Angetrieben wird das Dreirad von einem V2-Motor mit 82 PS, der für satte Fahrleistungen sorgt. Kürzlich wurde auch eine Elektroversion des heißen Renners vorgestellt. Das aktuelle Modell mit knatterndem Harley-Motor ist für knapp 45.000 Euro zu bekommen.