Berlin (dpa/tmn) - Kein Schlange stehen mehr in der Zulassungsstelle: Einige Halter können die Stilllegung und Wiederzulassung ihrer Fahrzeuge inzwischen über das Internet erledigen.

Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erläutert, gilt dies für Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2015 zugelassen worden sind. Außerdem sei eine Online-Wiederzulassung nur dann möglich, wenn Halter und Zulassungsbezirk gleich bleiben.

Und so funktioniert das im Projekt "i-Kfz": Fahrzeugbesitzer melden sich zunächst auf dem Portal der zuständigen Zulassungsbehörde an. Mit einem Lesegerät muss der elektronische Personalausweis gescannt werden. Anschließend werden die geforderten Fahrzeugdaten abgefragt, dazu gehört zum Beispiel der Sicherheitscode auf der Zulassungsbescheinigung. Die Außerbetriebsetzung eines Autos kostet 5,70 Euro und ist damit etwas günstiger als vor Ort, wo dies 6,90 Euro kostet. Die Wiederzulassung kostet auf digitalem Weg dann 12,50 Euro und damit 90 Cent mehr als in der Zulassungsbehörde.

Künftig sollen laut BMVI auch die Neuzulassung und die Umschreibung eines Autos sowie weitere Zulassungsvorgänge online möglich werden. Einen konkreten Termin dafür nannte das Ministerium aber nicht.  © dpa