Teuer und selten: Klassische Supersportler als Sammelobjekt und Wertanlage
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Ob sich die Anschaffung klassischer Supersportler als Wertanlage noch lohnt, ist umstritten. Ein Grund dafür sind die inzwischen sehr hohen Kaufpreise, die im Handel oder bei Auktionen für die automobilen Ikonen erzielt werden. Das gilt auch für den Porsche 959: Preise von bis zu 900.000 Euro oder mehr sind heute keine Seltenheit für den zwischen 1986 und 1988 gebauten Supersportwagen.
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Der direkte Konkurrent zum Porsche 959 war der Ferrari F40. Der Supersportler aus Maranello toppte den Stuttgarter - zumindest im Serientrimm - in Sachen Höchstgeschwindigkeit (324 km/h zu 317 km/h) und ist heute ebenfalls kaum unter 900.000 Euro zu bekommen.
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Der erste Lamborghini Diablo erschien 1990 als Antwort auf Ferrari F40 und Porsche 959. Seine 492 PS brachten ihn auf 325 km/h, damit war er minimal schneller als die Konkurrenz. Je nach Modell zahlt man für ihn heute etwa 150.000 - 500.000 Euro.
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Die Viper erblickte 1992 das Licht der Welt. Mit einem gewaltigen 8-Liter-V10 und Heckantrieb war der amerikanische Supersportler damals extrem brutal – und ist es auch noch heute. Dafür gibt es ihn vergleichsweise günstig. Ab 30.000 Euro bekommt man ein Auto in ordentlichem Erhaltungszustand.
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Der McLaren kam 1993 auf den Markt. Wobei dieser Markt mit straßenzugelassenen 72 Exemplaren schon damals sehr überschaubar war. Die niedrige Stückzahl schlägt sich im Preis deutlich nieder. Heute zahlt man in der Regel deutlich über zehn Millionen Euro für den Supersportler.
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Der Jaguar XJ220 steckte die Konkurrenz in Sachen Endgeschwindigkeit locker in die Tasche. Mit 342 km/h hatten Lamborghini, Ferrari und Porsche das Nachsehen. Trotzdem kann man dieses schnelle Stück Automobilgeschichte schon für 300.000 bis 400.000 Euro erwerben.
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Der 612 PS starke Mercedes-Benz CLK GTR kostete bei Erscheinen im Jahr 1998 über drei Millionen Deutsche Mark. Das neunte der insgesamt 25 Exemplare wurde 2018 für knapp über vier Millionen Euro verkauft.
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400 PS, über 300 km/h und ein rassiges italienisches Design. Kein Wunder, dass der 1984 vorgestellte Ferrari 288 GTO die Herzen vieler Autofans im Sturm eroberte. Heute ist dieser Traum kaum noch zu bezahlen, etwa drei Millionen Euro kostet ein guter 288 GTO.
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Der Ferrari Testarossa erschien im gleichen Jahr wie der 288 GTO. Testarossa bedeutet "Roter Kopf" und war als Anspielung an die roten Ventildeckel des Motors gedacht. Ab 100.000 Euro erhält man schon ein gutes Modell.
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Mit seiner markanten Keilform sorgte der Lamborghini Countach LP400 bei seiner Vorstellung 1974 für großes Aufsehen. Das windschnittige Design ermöglichte in Kombination mit 375 PS immerhin 309 km/h Spitze. Kaufpreis heute: gut 750.000 bis 1.000.000 Euro.
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Auch die Deutschen konnten Keilform. Der BMW M1 von 1978 ist der Beweis. Der Sportwagen leistete 277 PS und schaffte 265 km/h in der Spitze. Im Vergleich zu anderen Supersportlern eher bescheiden. Wenig bescheiden ist der Preis: Ab 600.000 Euro gibt es den M1 heutzutage.
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Die zweite Generation der Corvette war Anfang der 1960er mit bis zu 340 PS schon mehr als ausreichend motorisiert. 1967 leistete das Topmodell sogar bis zu 435 PS. Für ca. 100.000 Euro kann man sich heute den Traum einer schönen Sting Ray Corvette erfüllen.
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Die dritte Generation der Corvette war leistungsmäßig auch nicht gerade schwach auf der Brust. Im ZL1 leistete der Big-Block-V8 immerhin 435 PS. Heute zahlt man für ein Modell je nach Motorvariante gerade einmal etwa 20.000 bis 80.000 Euro.
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Der Lamborghini Miura genießt Kultstatus unter Liebhabern klassischer Supersportler. Das erste Modell P400 leistete 350 PS, der P400SV 385 PS. Heute muss man für beide Varianten tief in die Tasche greifen: Ab 800.000 Euro gibt es den P400, für den P400SV wird etwa das Dreifache fällig.
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Der legendäre Ferrari 250 GTO (gebaut 1962 bis 1964) leistete 297 PS und schaffte Tempo 100 in 5,6 Sekunden. Heute setzt die Legende im Bereich des Kaufpreises Maßstäbe. 2018 soll ein 250 GTO für rund 60 Millionen Euro verkauft worden sein.