Mit der Zeitumstellung am Sonntag steigt vor allem in den Morgenstunden auch wieder die Gefahr für Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorausschauend fahren und ihr Tempo anpassen.

Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit birgt für Autofahrer einige Gefahren. Da es anfangs morgens wieder dunkler ist, müssen sich Autofahrer vor allem vor Wildwechsel in acht nehmen. Hinzu kommt die eigene Müdigkeit, die im Straßenverkehr nicht unterschätzt werden sollte.

Gefahr durch Wildwechsel

Während Menschen ihren Rhythmus der Zeitumstellung anpassen, sind Rehe und Wildschweine trotzdem morgens wie gewohnt in der Dämmerung unterwegs. Vor allem für die nächsten Wochen, wenn es morgens noch dunkel ist, rät der ADAC deshalb Autofahrern, besonders aufzupassen und ausreichend Abstand zum Vordermann zu lassen. Speziell betroffen sind Pendler, die im Berufsverkehr in den Morgenstunden über Landstraßen fahren. Droht ein Zusammenstoß mit einem Tier, sollten Fahrer auf keinen Fall hektisch ausweichen, da die Gefahr mit dem Gegenverkehr oder einem Baum zusammenzustoßen extrem hoch ist.

Vorsicht bei Müdigkeit

Die Zeitumstellung wirkt sich bei vielen Menschen auf den Schlaf-Rhythmus aus. Viele Autofahrer sind deshalb in der Anfangszeit, nachdem die Uhr umgestellt wurde, morgens noch schläfrig und müde. Darunter leidet die Konzentrationsfähigkeit - es besteht eine erhöhte Unfallgefahr.

Wer morgens extrem müde ist, sollte daher besser auf die Bahn oder den Bus umsteigen. Wer dem Vorbeugen möchte, sollte einfach früher ins Bett gehen, um die eine Stunde "weniger" Schlaf auszugleichen. Bis der Körper sich auf die Zeitumstellung eingestellt hat, vergehen in der Regel zwei bis drei Tage.

Schulkinder und Berufsverkehr

Da es die ersten Wochen nach der Zeitumstellung morgens wieder dunkler ist, sollen Autofahrer gerade im Berufsverkehr sehr wachsam sein. Die Sehschärfe bei Dunkelheit beträgt im Vergleich zur Tagessehschärfe nur rund 20 bis 30 Prozent. Achten Sie daher besonders an Zebrastreifen und vor Schulen auf Fußgänger und Kinder, die über die Straßen wollen. Gleiches gilt für Radfahrer, die in den dunklen Morgenstunden schnell übersehen werden können.  © 1&1 Mail & Media / CF