Künftig müssen alle Händler ihren Kunden die gleichen Rechte gewähren, wie sie für Direkteinkäufe bei Amazon gelten.

Die Rückgabe-Bedingungen waren bei Amazon unterschiedlich, je nachdem, ob der Versand durch Amazon direkt oder über einen Händler erfolgte, der seine Produkte selbst verschickt. Das soll sich ab heute ändern.

Diese Aktion dürfte eine handfeste Familienkrise ausgelöst haben.


Der Versandriese Amazon vereinheitlicht seine Rückgabe-Bedingungen. Das berichtet das Portal "Onlinehändler-News". Demnach müssen Händler, die ihre Ware selbst versenden, ihren Kunden künftig die gleichen Rechte einräumen, die für von Amazon verschickte Ware gelten.

Bislang konnten die Händler eigene Geschäftsbedingungen aufstellen und selbst entscheiden, wie lange und auf welchem Weg Kunden Produkte zurückschicken können. Ab heute soll sich das ändern. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Kunden können ein Produkt 30 Tage ab Erhalt ohne Angabe eines Grundes zurückschicken. Sie bekommen dann den Kaufpreis erstattet.
  • Bei Waren mit einem Kaufpreis von mehr als 40 Euro werden auch die Rücksendekosten erstattet, wenn die Retoure innerhalb von 14 Tagen nach dem Erhalt erfolgt.
  • Bei Schuhen, Kleidung und Handtaschen erhalten Kunden in den ersten 30 Tagen nach Erhalt der Ware unabhängig von der Höhe des Kaufpreises den Wert erstattet und immer auch die Kosten für Hin- und Rücksendung.
  • Waren, die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember verschickt wurden, können grundsätzlich bis zum 31. Januar des Folgejahres zurückgeschickt werden.

(ada)

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