München (dpa/tmn) - Auf digitalen Geräten, die auch unterwegs oft dabei sind, empfiehlt sich eine Verschlüsselung. Anderenfalls könnten Unbefugte nach einem Diebstahl oder Verlust oft in den Daten lesen wie in einem offenen Buch.

Gerade bei Notebooks dürfe man zum Beispiel nicht auf das Windows-Kennwort vertrauen, berichtet das "Chip"-Fachmagazin (Ausgabe 4/18). Dieses schützt nur den Zugriff auf das System, verschlüsselt aber keine Daten und ist schnell umgangen. Die Experten empfehlen zum Verschlüsseln das Gratis-Tool Veracrypt.

Nach dem Start stellt man unter "Settings/Language" dabei erst einmal "Deutsch" ein. Dann kann man unter "System/System-Partition/Laufwerk" die ganze Festplatte verschlüsseln oder unter "Volumes/Neues Volume erstellen" einen verschlüsselten Ordner für wichtige Daten anlegen.

Bei Android-Smartphones ist unter "Einstellungen/Sicherheit" seit der Version 4 die komplette Verschlüsselung des Systems möglich. Wer aber einen älteren Androiden ohne eigenen Krypto-Chip hat, sollte so eine Komplettverschlüsselung gut abwägen, weil sie Leistungseinbußen mit sich bringen kann, geben die Experten zu bedenken.

Bei iPhones ist eine Systemverschlüsselung standardmäßig aktiviert. Damit sie stark genug ausfällt, sollte die User-PIN mindestens sechsstellig sein. Noch besser sei ein alphanumerisches Kennwort.© dpa