• Eine Umfrage zeigt, dass 63 Prozent der Befragten das Fasten für sinnvoll halten.
  • Besonders hoch ist die Beteiligung am Fasten im Süden.
  • Dort gaben 48 Prozent der Befragten an, schon ein- oder mehrmals gefastet zu haben.

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Fasten liegt einer Umfrage zufolge nach wie vor im Trend. 63 Prozent der Befragten halten es gesundheitlich für sinnvoll, mehrere Wochen gezielt auf Genussmittel oder Konsumgüter zu verzichten, teilte die Krankenkasse DAK am Freitag wenige Tage vor Beginn der Fastensaison mit. 2012 war es noch etwa die Hälfte der Befragten. Die meisten wollen auf Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch verzichten.

Nur wenige würden auf digitale Medien komplett verzichten

Dahinter folgen Zigaretten und der Fernseher. Einen Verzicht auf digitale Medien und das Internet wollen deutlich weniger Befragte mitmachen als in den Vorjahren. Nur noch 19 Prozent wollen einen "Digital Detox". 2014 lag der Wert noch bei 31 Prozent. Rund jeder Fünfte will in den kommenden Wochen sein Auto stehen lassen.

61 Prozent der Befragten haben schon mindestens einmal im Leben gefastet. Frauen wollen häufiger auf Süßigkeiten und Fleisch verzichten als Männer. Spitzenreiter bei beiden Geschlechtern ist mit jeweils 73 Prozent der Alkohol.

In Bayern scheint das Fasten am populärsten zu sein

Besonders hoch ist die Beteiligung am Fasten im Süden. In Bayern gaben 48 Prozent an, schon mehrmals gefastet zu haben, in Baden-Württemberg waren es 43 Prozent. Im Osten lag der Anteil hingegen bei 32 Prozent. 23 Prozent aller Befragten in ganz Deutschland gaben an, dass Fasten für sie gar nicht in Frage kommt.

Jeder Fünfte gab an, sich nach dem Ende der Corona-Beschränkungen gesünder zu verhalten als zuvor. Das galt vor allem für die Stressbelastung, Sport, Ernährung oder den Konsum von Medien oder Genussmitteln. 14 Prozent gaben an, sich jetzt ungesünder zu verhalten als vor der Pandemie.

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet nach 40 Tagen in der Osternacht. Genau genommen sind das 46 Tage, die Sonntage werden jedoch nicht mitgezählt. 2023 endet die Fastenzeit am 8. April. Für die Umfrage wurden 1005 Menschen befragt. (AFP/mit)

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