Wer genug von Nackensteaks auf dem Grill hat, sollte künftig zur Melone greifen. Das erfrischende Obst lässt sich hervorragend brutzeln und bietet reichlich Abwechslung beim Grillen.

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Melonen sind im Sommer der Renner unter den erfrischenden Snacks. Kalt und in Scheiben geschnitten dienen sie oft als leichte Zwischenmahlzeit. Dabei lassen sich Melonen auch auf dem Grill verarbeiten. Wie verrät die Zeitschrift "Slow Food" (Ausgabe 04/2020).

Leckere Röstaromen durch Zuckergehalt der Melone

Durch den hohen Wassergehalt sei die Melone quasi durch sich selbst vor dem Verbrennen geschützt. Dank ihres Zuckergehalts entstehen beim Grillen eine Menge schmackhafter Röstaromen. Einfach eine ca. 3 Zentimeter dicke Scheibe ohne Zugabe von Öl oder Fett auf jeder Seite so lange grillen, bis sich sichtbare braunschwarze Streifen zeigen.

Tomatensalat dazu servieren

Wer das Ganze krönen will, serviert zur Melone noch einen Tomaten-Ziegenkäse-Mix: Dazu reife Tomaten würfeln, eine halbe Schalotte und eine kleine Knoblauchzehe fein schneiden, mit reichlich klein geschnittenen Basilikumblättern, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken und frischen Ziegenkäse darüber bröckeln.

Doch aus der Melone kann man noch mehr rausholen. Nämlich aus der 1 bis 2 Zentimeter dicken hellgrünen Schicht, die zwischen der dünnen, aber ungenießbaren grünen Haut und dem süßen Fruchtfleisch steckt. Daraus lässt sich ein "Gurkamix" kochen. Er heißt deshalb so, weil das grüne Fleisch geschmacklich einer Salatgurke nicht ganz unähnlich ist.

Schale nicht wegwerfen, sondern verarbeiten

Wie die Variante "Gurkamix" süß-sauer geht, erklärt die Zeitschrift so: Rund 500 Gramm Melonengrün in zentimetergroße Würfel schneiden. Eine Zwiebel, ein daumengroßes Stück Ingwer, zwei Knoblauchzehen und eine rote Chilischote millimeterklein schneiden. Alles zusammen mit einem Teelöffel Senfkörner, 100 Gramm Zucker, 100 Milliliter Weißweinessig und einem Teelöffel Salz in einen Topf geben, aufkochen lassen und für 30 Minuten köcheln lassen bis die Stücke glasig und weich sind.

Während des Kochens muss man eventuell Wasser hinzugeben, damit es immer ausreichend suppig bleibt. Zum Schluss mit Zitronensaft abschmecken. Der "Gurkamix" kann in Marmeladengläser eingemacht werden und passt als Beilage zu Minutensteak, Bratkartoffeln, Hackbällchen, Kartoffelbrei und Fisch.

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(spot/dpa)

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