Schmackhafte Sommerrollen auch im Winter genießen? Das geht: Mit knackfrischem Spitzkohl lassen sich leckere Kreationen zaubern.

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Ein Hauch von Wirsing, Blumenkohl und Nuss: Spitzkohl sorgt für echte Geschmackserlebnisse und lässt sich hervorragend zu Kohlrouladen verarbeiten.

Was viele Hobby-Köche nicht wissen: Junge Spitzkohlblätter müssen in der Regel nicht einmal vorgekocht werden. Einfach aufrollen und genießen. Darauf weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) hin.

Die Dos and Don'ts des Spitzkohls

Auch wenn sich Spitzkohl raffiniert, unkompliziert und äußerst vielseitig zubereiten lässt, mag er eines gar nicht: langes Schmoren oder Kochen. Denn dadurch verlieren die Blätter ihren Biss. Vom Aufwärmen raten die Experten der BVEO ebenfalls ab. Warum? Das feine Aroma gehe verloren.

Zum Glück kann man Spitzkohl auch roh genießen. Wenn es im Winter einmal sommerlich leichte Kost geben soll, empfehlen die Obst- und Gemüse-Erzeuger ein paar Sommerrollen, die aus dem knackfrischen Wintergemüse ganz leicht zubereitet werden können.

So werden die Spitzkohl-Sommerrollen zubereitet

Für acht Rollen je 100 g Spitz- und Rotkohl putzen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Ebenfalls 100 g Räucherlachs in feine Streifen, 3 kleine Möhren und eine halbe Mango in feine Stifte sowie 2 Frühlingszwiebeln und 5 Radieschen in feine Scheiben schneiden.

Nacheinander je ein Blatt Reispapier auf ein feuchtes Stofftuch legen und komplett befeuchten. Es sollte weich und biegsam sein. Dann je 1/8 der zubereiteten Zutaten mittig auf dem Reispapier verteilen. Die kürzeren Seiten des Reispapiers einschlagen und dann längs zu einer Rolle aufrollen.

Die Sommerrollen in der Mitte durchschneiden und mit etwas Abstand auf einem Teller anrichten, damit sie nicht zusammenkleben.

Dazu passt eine Sauce zum Dippen, die aus 2 EL Erdnussbutter, 30 g Kokosmilch, 1 EL Sojasoße, 2 EL Limettensaft, 1/3 gehackte Chilischote und 1 EL Erdnüssen zubereitet wird. (cos/dpa)

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