Die Energiepreise haben sich im langfristigen Vergleich vor allem für Strom stark erhöht, sind jedoch bei vielen anderen Energieträgern gleich geblieben oder nur wenig gestiegen.

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So mussten die Verbraucher im Jahr 2017 im Durchschnitt 57,03 Euro für 100 Liter Heizöl bezahlen. Zehn Jahre zuvor waren es 58,63 Euro. Aktuell sind es in einer Phase höherer Preise rund 72 Euro, wie aus verschiedenen Internet-Preisportalen hervorgeht.

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Der Erdgas-Preis stieg im Zehn-Jahres-Zeitraum bis 2017 von 6,51 auf 6,64 Cent je Kilowattstunde. Seitdem ist er gesunken, wird aber im nächsten Jahr wieder etwas anziehen. Das ist unter dem Strich fast Preisstabilität. Und auch die Preise für Benzin und Diesel bewegten sich nicht viel.

Klar teurer geworden ist lediglich der Strom, dessen Preis von 20,15 Cent je Kilowattstunde im Zeitraum von zehn Jahren auf 29,82 Cent kletterte. Strom hat sich stärker verteuert als die Einkommen gestiegen sind - im wesentlichen eine Folge der Energiewende. Die Stromkosten sind auch im internationalen Vergleich sehr hoch. Nur in Dänemark ist der Strom noch teurer. Insgesamt gibt ein Haushalt in Deutschland 232 Euro im Monat (2017) für Energie aus.

Offenlegung: Auch WEB.DE und GMX bieten Strom an.

Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien hat einen neuen Höchststand erreicht - doch wie geht es weiter?

  © dpa