Viele Menschen profitieren durch das Tragen eines Hörgeräts. Durch den alltäglichen Gebrauch können allerdings schnell Schmutzansammlungen entstehen. Umso wichtiger ist die richtige Reinigung der Hörsysteme.

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Im Alltag sammelt sich auch auf Hörgeräten Kosmetik, Schweiß oder Staub an. Die richtige Reinigung ist deshalb wichtig. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, die richtigen Produkte zu verwenden, um die Technik nicht zu beschädigen.

Hörgerät säubern: Saubere Hände und trockenes Tuch

Haushaltsübliche Reinigungsmittel können die hochkomplexen technischen Hörsysteme schädigen, warnt die Bundesinnung der Hörakustiker (Biha). Die Experten raten daher, die Geräte täglich zu überprüfen und mit sauberen Händen und einem weichen, trockenen Tuch regelmäßig zu reinigen. Dafür gibt es beim Hörakustiker spezielle Reinigungstücher und -mittel - in Zeiten geschlossener Geschäfte lassen sich diese häufig auch online bestellen.

Die Mikrofoneingänge der Hörsysteme sind nur wenige Zehntelmillimeter groß und können leicht verstopfen. Deswegen sollten Träger auch zuerst Creme, Parfüm oder Haarspray auftragen und erst danach das Hörsystem mit sauberen Fingern einsetzen.

Hörgerät niemals trockenföhnen

Vor dem Duschen oder Baden sollten die Geräte grundsätzlich abgenommen werden. Sind die Hörsysteme dennoch einmal nass geworden, auf keinen Fall trockenföhnen. Stattdessen werden sie besser mit einem Tuch abgetupft. Da zu hohe Temperaturen für die Geräte generell schädlich sind, sollten sie auch nicht auf die Heizung oder in die Sonne gelegt werden. (dpa/tmn/wag)

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