Wo lege ich mein Geld am besten an? Und wie kann ich rausfinden, welche Angebote seriös und welche unseriös sind? Eine Aufsichtsbehörde informiert über Warnzeichen.

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist in Deutschland für die Regelung von Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsgeschäften zuständig. Diese dürfen eigentlich nur mit BaFin-Erlaubnis betrieben werden.

Der Haken: Selbst wenn die BaFin Anbietern eine Erlaubnis erteilt hat, bedeutet dies nicht automatisch, dass deren Produkte empfehlenswert sind, erklärt die Aufsichtsbehörde. Drei Warnzeichen:

Investment auf Probe

Manche Anbieter locken mit der Möglichkeit, zunächst probeweise einen kleineren Betrag anzulegen. In der Regel zahlt sich das erstmal aus: Nach kurzer Zeit berichten Anbieter vom Erfolg der Anlage. Das soll Anleger dazu verleiten, mehr Geld zu investieren. Der weitere Erfolg ist aber nicht garantiert. Mit einigen Tricks erkennen Sie eine Falschberatung.

Unklares Produkt

Bei der Geldanlage ist Transparenz wichtig. Das heißt: Anleger sollten das Produkt verstehen. Hat der Anbieter Schwierigkeiten, sein Produkt zu erklären, sollten Anleger misstrauisch werden. Grundsätzlich gilt: Je komplizierter ein Produkt ist, desto mehr Erfahrung sollten Kunden mit Finanzgeschäften haben.

Undurchsichtige Ausstiegsmöglichkeiten

Der Einstieg ist meist einfach. Der Ausstieg nicht immer. Verträge mit mehreren Jahren Laufzeit sollten nur abgeschlossen werden, wenn an der Seriosität des Anbieters keine Zweifel bestehen. Das gilt vor allem, wenn es keine Möglichkeit zum vorzeitigen Ausstieg gibt. (ncz/dpa)

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