• Leinöl wird oft für die Pflege von Terrassenmöbeln benutzt.
  • Bei den in das Öl getränkten Lappen und Pinseln ist allerdings Vorsicht geboten: Diese sind leichtentzündlich.
  • So können Sie sich schützen.

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Das Wetter wird wärmer und Terrassenbesitzer machen es sich wieder draußen gemütlich. Die Outdoor-Möbel müssen allerdings gepflegt werden. Leinöl ist dabei ein beliebter natürlicher Holzschutz, da es die Poren verschließt sowie Wasser und Feuchtigkeit abweist.

Das Öl sollte allerdings mit Vorsicht verwendet werden. Das deutsche Kuratorium für Heim und Freizeit e.V. ,"DAS SICHERE HAUS", weist auf die Brandgefahr von in Leinöl getränkten Lappen hin. "Wenn Leinöl mit Luftsauerstoff reagiert, entwickelt sich Wärme", erklärt DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk.

Diese Wärme staut sich in Textilien wie in Putzlappen oder auch in Pinseln und kann zur Selbstentzündung führen. Diese chemische Reaktion erfolgt unabhängig von der Umgebungstemperatur. Im Sommer kann sich der Vorgang aufgrund von wärmeren Lufttemperaturen beschleunigen.

Leinöl: Auf richtige Entsorgung achten

Die öligen Lappen dürfen deshalb nur in verschlossenen Schraubgläsern oder anderen nicht brennbaren und luftdichten Behältnissen verstaut werden. Auch die Entsorgung der Lappen sollte in einem luftdichten Gefäß stattfinden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Lappen in Wasser zu legen.

Beim Waschen der Lappen kann es passieren, dass nicht das gesamte Öl entfernt wird. Eine Trocknung im Wäschetrockner ist auch nicht zu empfehlen, da die Entzündungstemperatur erreicht werden und ein Brand entstehen könnte. Eine andere Möglichkeit ist hier die Verwendung von Einweglappen.

Pinsel und Rollen, die beim Auftragen verwendet wurden, müssen gründlich gereinigt werden. Dafür eignen sich spezielle Reinigungsmittel oder Leinölseife.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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