Es krabbelt und kribbelt: Ameisen sind häufig unerwünschte Gäste. Wirklich schädlich sind sie jedoch nicht und sollten daher im Garten geduldet werden.

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Wer einen Garten besitzt, kommt um Ameisen kaum umher. Zwar werden die Tiere von vielen als lästig erachtet, Schädlinge sind sie aber keine.

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz weist daher daraufhin, dass Ameisen nur dort bekämpft werden sollten, wo es wirklich notwendig ist. Im Garten sollte man sie - wenn möglich - ungestört lassen.

Ameisen im Garten lieber ablenken statt vernichten

Stören die Krabbler dennoch beim Sonnenbad auf der Liegewiese, gibt es Möglichkeiten, sie loszuwerden. Ameisen lassen sich beispielsweise mit einer Zuckerspur ablenken.

Eine weiterer Tipp der Gartenakademie: In Zuckerwasser getränkte Schwammstückchen an das Nest legen. Sobald eine Vielzahl an Ameisen darauf versammelt ist, entsorgt man den Schwamm mitsamt den Ameisen auf dem Kompost.

Als Barriere gegen die Tiere haben sich übrigens Kreide und Gartenkalk bewährt. Ameisen meiden die alkalischen Substanzen und bleiben so in der vom Gartenbesitzer festgelegten Bahn. (spot/dpa)

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