• Im Herbst geht die Gartenarbeit erst richtig los.
  • Wer es im Frühling blühen sehen will, sollte nun anfangen zu pflanzen.
  • Diese fünf Sorten eignen sich besonders gut.

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Damit es im Frühling farbenfroh blüht, sollten Sie jetzt Zwiebelblumen einpflanzen. Vor der Pflanzung gibt es jedoch einiges zu beachten. Der Boden sollte bestenfalls locker und mit Sand aufgefüllt werden, damit Wasser gut durchsickern kann.

Außerdem sollte man die Winterpflanzen so spät wie möglich vor dem ersten Frost eingraben, sonst besteht die Gefahr, dass Wühlmäuse sie auffressen. Grundsätzlich sollte man die Pflanzen doppelt so tief einpflanzen, wie die Zwiebel groß ist – am besten mit der Spitze nach oben.

Tulpen

Tulpen gehören zu den beliebtesten Zwiebelblumen. Die Pflanzzeit ist zwischen Ende September und Ende November, obwohl die Pflanzung auch im Dezember noch möglich ist. Die meisten Tulpen lieben einen vollsonnigen und warmen Standort.

Neun bis zwölf Zwiebeln pro Tuff sind das Minimum, um einen echten Farbfleck im Garten zu bilden. Dunkelviolette Tulpen wie "Queen of Night" oder weiße Tulpen wie "White Triumphator" sind besonders beliebt. Nach der Pflanzung empfiehlt sich Mineraldünger, um die Pflanze zu kräftigen.

Winterlinge

Zu den ersten Frühlingsblühern gehören Winterlinge. Im Gegensatz zu Tulpen genügen dem heimischen Winterling bereits Bodentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, um auszutreiben. Sie blühen deshalb zwischen Februar und März sonnengelb.

Bevor man die Knolle einpflanzt, sollte man sie in lauwarmem Wasser einweichen. Danach pflanzt man sie drei bis fünf Zentimeter tief und acht bis zehn Zentimeter voneinander entfernt ein. Bei der Pflege ist eine regelmäßige Humusversorgung, etwa mit Falllaub, wichtig.

Frühlingslichtblume

Die Frühlingslichtblume blüht ebenfalls bereits ab Ende Februar. Sie ist eine echte Zwiebelblumen-Schönheit mit violetten oder weißen Blüten. Sie fühlt sich an einem sonnigen Standort mit durchlässigem und nährstoffreichem Gartenboden besonders wohl.

Die krokusähnliche Pflanze ist bei Schnecken sehr beliebt. Deshalb sollte man sie mit einem kleinen Zaun oder Ring vor den Weichtieren schützen.

Hasenglöckchen

Im April und Mai blühen Hasenglöckchen in blauen, weißen oder hellrosa Farben. Der Blütenstand besteht aus bis zu zwölf glockigen Einzelblüten. Die Zwiebel sollte man fünf bis zehn Zentimeter tief mit einem Abstand von 15 bis 20 Zentimetern setzen.

Das Hasenglöckchen steht ideal im diffusen Schatten unter Bäumen. Die Zwiebelblume kommt ungestört aus, doch in trockenen Phasen sollte man sie mit ein wenig Wasser unterstützen.

Schachbrettblume

Die Schachbrettblume zieht alle Blicke auf sich. Mit ihren von einem Würfelmuster überzogenen Blüten ähnelt sie dem Brett des Strategiespiels. Sie sollte im Abstand von 15 bis 20 Zentimetern in den Boden gepflanzt werden.

Die Erde sollte man nach der Pflanzung konstant feucht halten. Allgemein ist sie sehr pflegeleicht, freut sich im Frühling aber über reifen Kompost.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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