Ob in der Spüle, in der Dusche oder im Waschbecken: Nach gewisser Zeit bilden sich in Bad und Küche hässliche Kalkränder. Ein bewährtes Mittel, um diese zu entfernen, ist Säure. Doch dabei gilt höchste Vorsicht.

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Kalkränder können sehr hartnäckig sein. Am besten lassen sie sich mit Säure entfernen. Aber Vorsicht: Bestimmte Armaturen reagieren darauf sehr sensibel. Am besten sollten Sie sich zuvor informieren, ob das Material Säure aushält, rät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Verschiedene Reiniger für verschiedene Flächen

So ist bei Wasserhahn, Duschkopf und Co. Vorsicht mit Essigsäure geboten, weil sie die Materialien angreifen kann. Auch ein Marmorbecken darf nicht mit Säure gereinigt werden. Denn Marmor besteht wie Kalk aus Calciumcarbonat - die Säure würde die Oberfläche beschädigen.

Edelstahl- oder Fragranit-Spüle können mit einem säurehaltigen Badreiniger geputzt werden. Idealerweise vermeiden Sie Kalkflecken, indem Sie direkt nach dem Spülen mit einem Tuch oder Lappen das Spritzwasser im Becken aufwischen. (dpa/spot)

Hygiene im Haushalt: Wie oft Sie wirklich putzen müssen

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