• Egal ob auf der Pizza, zur Pasta oder im Salat – Basilikum ist ein beliebtes Küchenkraut, das bei vielen Gerichten nicht fehlen darf.
  • Doch meist ist die Pflanze aus dem Supermarkt schneller verwelkt als genutzt.
  • Damit Sie lange etwas von dem aromatischen Gewächs haben, gibt es einiges zu beachten.

Mehr Themen zu Haus & Garten finden Sie hier

Gerade noch war der Supermarkt-Basilikum frisch, grün und gut riechend, eine Woche später ist von der aromatischen Pflanze nicht mehr übrig als traurig verwelkte Blätter. Dabei muss das nicht sein, wenn man einige Tipps beachtet.

Richtig umtopfen

Life Hack: So hält der Basilikum länger durch
Basilikum ist lecker, aber empfindlich. Mit einfachen Tricks bleiben die mediterranen Kräuter länger haltbar.

In den Supermarkttöpfen sind meist zu viele Sämlinge eingepflanzt. Dadurch haben sie keinen Platz zum Wachsen und nehmen sich gegenseitig die Nährstoffe weg. Da Basilikum sehr viele Nährstoffe benötigt, sollten in einem Topf nur etwa fünf Triebe wachsen.

Teilen Sie die Kräuter deshalb auf drei bis vier Töpfe auf. Achten Sie beim Umpflanzen darauf, dass die Wurzeln nicht zu stark zerreißen.

Der perfekte Standort

Die Basilikumpflanze ist wärme- und sonnenliebend. Um die aromatischen Kräuter erfolgreich zu Hause anzubauen, benötigen sie genügend Licht.

Stellen Sie den Topf allerdings nicht in die pralle Sonne, da die empfindlichen Blätter sonst verbrennen können.

Ausreichend gießen

Entscheidend für eine lange Frische Ihrer Basilikumpflanze ist die Flüssigkeitszufuhr. Gießen Sie die Pflanze nicht direkt von oben, sondern geben Sie das Wasser in einen Untersetzer.

Die Erde sollte nie vollständig austrocknen. Als Orientierung gilt die Faustregel: zehn Prozent des Topfvolumens als Wasserzufuhr pro Tag.

Achten Sie auch darauf, dass überschüssiges Wasser abtropfen kann, um Staunässe zu vermeiden. Diese würde die Schimmelbildung fördern und Fruchtfliegen anziehen.

Eine schonende Ernte

Schneiden Sie Ihre Basilikumpflanze regelmäßig und richtig, wächst das Kraut besser und Sie können regelmäßig ernten. Vermeiden Sie es, nur einzelne Blätter abzuzupfen und lassen Sie unbedingt mindestens ein Blätterpaar je Zweig übrig.

Die Blätter wachsen paarweise. Nutzen Sie ein Messer zu Ernte und schneiden Sie den Zweig einige Millimeter oberhalb des nächsten Blattpaares ab.

So kann sich das Küchenkraut erholen und neu austreiben. Besitzt ein Zweig keine Blätter mehr, kann er keine Nährstoffe mehr aufnehmen und stirbt ab.

Eine sorgfältige Pflege

Basilikumblüten sehen zwar schön aus, doch die Blüten- und Samenbildung entzieht der Pflanze fast ihre gesamte Energie.

Die Folge: Das Wachstum stockt und das Aroma wird schwächer. Entstehende Knospen sollten daher direkt zurückgeschnitten werden. So verhindern Sie, dass der Basilikum zu blühen beginnt.

Entfernen Sie außerdem alte und abgestorbene Blätter und Zweige.

Aus Möhrengrün kann wunderbar leckeres Pesto zubereitet werden.

Geld sparen bei steigenden Lebensmittelpreisen: So können Sie aus Möhrengrün leckeres Pesto zubereiten

Milliarden Tonnen Nahrungsmittel landen in der Tonne. So oft auch das Grün der frisch gekauften Karotten, es wird achtlos abgeschnitten und in den Biomüll befördert. Dabei enthalten die Möhrenblätter jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe. Im Video sehen Sie, wie Sie aus dem Grünzeug ganz einfach grünes Pesto zubereiten können.