Im Jahr 2015 kam Hund Leroy aus einem überfüllten Tierheim in Miami in den USA in das "Dog Tales Rescue and Sanctuary" in Kanada. Seitdem lebt der zwölfjährige Rüde dort – zusammen mit vielen weiteren Tieren. Ein Zuhause für immer hat er leider immer noch nicht gefunden.

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Stephanie Munro, Tierpflegerin bei "Dog Tales", erklärte dem "People Magazine", warum Leroy noch immer nicht adoptiert wurde. "Leroy hat einige Verhaltensprobleme, die es schwer machen, jemanden zu finden, der ihn adoptieren will", so Munro. Doch der Mischling hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben – er bleibt geduldig und wartet auf den für ihn passenden Menschen.

"Leroy wird nicht gerne angefasst. Er mag weder Bauchkrauler noch Umarmungen oder Kuscheleinheiten. Wenn jemand seine Grenzen überschreitet, dann kann er auch zubeißen. Er lässt jedoch Kopf- und Nackenkrauler zu, wenn er sich mit jemandem wohlfühlt", sagt Munro.

Es fordert viel Geduld, bis der Vierbeiner Vertrauen zu einer Person aufbaut, aber in seinen sieben Jahren in Kanada hat er auch das Training mit den Tierheim-Mitarbeitern schon einiges dazu gelernt.

Leroy wusste nicht, was ein Bett ist

Dass er es in seinem bisherigen Leben nicht leicht hatte, zeigt in Video, dass das Tierheim auf TikTok geteilt hat. Darin ist zu sehen, wie Munro mit Leroy einen Ausflug in eine kleine Hütte auf dem Land macht. Besonders auffällig: Der Hund lag niemals auf der Decke, die die Tierschützerin für ihn bereitgelegt hatte – sondern immer daneben. Erst nachdem sie ihn mit Leckerlis auf das Hundbett gelockt hatte, verstand Leroy, dass er dort liegen durfte. "Dann hat er die ganze Nacht tief und fest geschlafen", schreibt Munro in dem Clip:

Suche nach der Für-Immer-Familie

Das Tierheim ist sich trotz der Probleme Leroys sicher, dass die Fellnase irgendwann eine perfekte Familie finden wird, die ihn mit allen Macken akzeptiert und liebt. Auf seiner Vermittlungsseite wird er als "wenig energetisch" beschrieben. Munro: "Alles, was er will, sind Nickerchen, Snacks und in der Gegend herumschnüffeln."

Der Rüde ist mit seinem elf Jahren schon recht alt und nicht mehr so aktiv, wie er es einmal war. Außerdem hat Leroy eine Hüftgelenkdyslapsie, für die er Medikamente benötigt. Deswegen braucht er auch einen Haushalt ohne Treppen.

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Generell sollte der pelzige Begleiter keine anderen Tiere als Mitbewohner haben – und wegen seiner scheuen Art auch keine Kinder. Er braucht Menschen, die Hundeerfahrung haben und für ihn dieselbe Geduld aufbringen, die er seit sieben Jahren beim Warten auf seine Familie beweist.  © Deine Tierwelt