Wer mit dem Zufüttern von Gemüsebrei bei Babys beginnt, braucht häufig nur kleine Portionen. Dann eignet sich ein Eiswürfelbereiter zum Einfrieren. So können Eltern ganz einfach so viel auftauen, wie sie benötigen.

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Babys essen zu Anfang der Beikost-Phase oft nur sehr wenig Brei. Dann können Eltern zur Portionierung Eiswürfelbereiter verwenden. So kann man kleine Portionen einfrieren und wieder auftauen, rät die Zeitschrift "Junge Familie" (Ausgabe 1/2020).

Babybrei: Welches Gemüse eignet sich zum Einfrieren?

Der frisch gekochte Brei sollte dabei nicht erst abkühlen, sondern direkt nach dem Pürieren in den Tiefkühler wandern. Durch die Schockfrostung bleiben Vitamine und Nährstoffe erhalten. Außerdem können sich eventuelle Keime nicht vermehren.

Gemüse wie Pastinaken, Kürbis und Möhre sei ideal zum Einfrieren, Spinat und Rote Bete dagegen besser nicht. Denn sie enthalten Nitrat, das beim Erhitzen zu Nitrit werden und in hoher Dosis zu Sauerstoffmangel beim Baby führen kann, warnt die Zeitschrift.

Wie funktioniert das Auftauen am besten?

Das Püree sollte dann direkt vor dem Füttern in einem Wasserbad oder in einem Babykost-Erwärmer aufgetaut und erhitzt werden.

Stellt man es dagegen über Nacht zum Auftauen lediglich in den Kühlschrank, erhöht dies die Gefahr der Keimbildung. (dpa/tmn/tae)

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