Viele Kinder glauben für lange Zeit, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen. Doch kann die vermeintliche Lüge dem Vertrauen zwischen Eltern und Kindern schaden?

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Die meisten Eltern erklären ihren Kindern, dass nicht sie, sondern das Christkind oder der Weihnachtsmann Geschenke bringen. Kann es das Vertrauen in Mama oder Papa verletzen, wenn die Kleinen herausfinden, dass dem gar nicht so ist?

Diese Sorge ist unbegründet, sagt Pädagogin und Bindungsexpertin Eliane Retz. Von etwa zwei bis vier Jahren durchleben Kinder die magische Phase. Dann ist die Grenze zwischen Realität und Fantasie fließend. Figuren wie der Weihnachtsmann oder das Christkind bedienen also ein kindliches Bedürfnis, und Eltern müssen deshalb kein schlechtes Gewissen haben.

Keine Drohungen in Verbindung mit dem Weihnachtsmann

Allerdings ist die Situation anders, wenn Kinder von sich aus zu zweifeln anfangen: Dann sollten Eltern nicht länger auf Weihnachtsmann und Co. beharren.

Was Erwachsene ebenfalls vermeiden sollten, sind Drohungen à la "Wenn du nicht brav bist, bringt er/es keine Geschenke", rät Retz in der Zeitschrift "Eltern". (spot/dpa)

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