(flr) - Beim Thema Nacktheit denkt man gerne an Sex. Der Anblick primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale löst bei vielen von uns einen unvermeidlichen (und auch völlig natürlichen) Gedankengang aus.

Doch Nacktheit muss nicht immer mit sexuellem Verlangen einhergehen: Sie ist zum Beispiel Ausdruck von Kreativität, wenn ein Künstler wie Spencer Tunick tausende nackter Menschen für eine seiner Installationen zusammenschart.

Sie ist auch Symbol der Freiheit, wenn Millionen Menschen auf der Loveparade sich freizügig geben. Sie ist außerdem Zeichen des Protests, wenn tausende Aktivisten beim "World Naked Bike Ride" durch Städte radeln, um ihre Unabhängigkeit vom Auto und vom Öl zu demonstrieren.

Nacktheit steht für den Einklang mit der Natur, wenn Einheimische und Touristen in der Blauen Lagune nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik ein Bad nehmen. Und sie ist Teil einer uralten Tradition, wenn tausende nackte Männer in Japan sich bei den "Hadaka Matsuri"-Festen in einen Raum drängen, um dort ihre rituelle Waschung zu empfangen.

Das US-Magazin "Concierge" hat nach Plätzen gesucht, wo Nacktsein zum guten Ton gehört, ohne dabei der sexuellen Erregung zu dienen. Wir zeigen Ihnen in der untenstehenden Bildergalerie diese Orte und Ereignisse. Ob Sie sich auf ihren jeweiligen tieferen Sinn einlassen, oder sich einfach am Anblick der nackten Menschen erfreuen, entscheiden Sie selbst.