Das Feuer der Friesen: Biikebrennen auf Sylt

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Die Fackeln kommen ins Feuer, kurz bevor sie abgebrannt sind. Gehen sie vorher nicht aus, geht ein Wunsch in Erfüllung.
Zur Biike - Sylter Friesisch für "Feuerzeichen" - kommen die Menschen auf Sylt zu Hunderten zusammen.
Die Biike ist ein ganz schönes Feuerspektakel - und nicht ganz ungefährlich bei den Reetdächern auf Sylt.
Schwärmen für den nordfriesische Brauch: Birgit Damer und Jutta Thomsen sind regelmäßig beim Biikebrennen dabei.
Es wird deftig: Nach der Biike gibt es vielerorts deftige Bankette mit Grünkohl und Wurst.
Sven Lapphoen vom Heimatverein auf Sylt weiß viel über die Geschichte der Biike - und reklamiert die Tradition vor allem für seine Insel. Doch das Biikebrennen gibt es an vielen Orten Frieslands.
Wilfried Schewe ist Reservist der Freiwilligen Feuerwehr auf Sylt. Der heute 74-Jährige zog schon als Kind mit Bollerwagen und Pferdehänger durchs Dorf, um Holz und Reisig für die Biike zu sammeln.
Das Biikebrennen geht auf heidnische Riten zurück.