Es sollte ein schöner Badeurlaub werden, doch das massenhafte Auftreten von Quallen hat Urlaubern ihren Mallorca-Besuch vermiest. Die Invasion weckt Erinnerungen an das Auftauchen der hochgiftigen Portugiesischen Galeere früher im Jahr.

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Eine Qualleninvasion am idyllischen Strand Caló des Moro auf Mallorca hat Urlaubern den Badespaß gründlich vermiest.

In der Bucht des Naturstrands im Südosten der Baleareninsel seien plötzlich zahlreiche der Nesseltiere aufgetaucht, berichteten mallorquinische Medien am Dienstag.

Viele Quallen seien von der Strömung an Land gespült worden, aber ein riesiger Schwarm habe sich auch im Wasser getummelt, was das Schwimmen unmöglich gemacht habe, schreibt etwa das Blatt "Diario de Mallorca".

Quallen kommen an den Küsten Mallorcas immer wieder vor. Erst im Juni war eine große Zahl im Naturpark von Es Trenc-Salobrar gesichtet worden.

Erinnerung an Auftreten der Portugiesischen Galeere früher im Jahr

Allerdings soll es sich sowohl in Caló des Moro als auch in Es Trenc um eher harmlose Tiere gehandelt haben.

Ende Mai und Anfang Juli hatten hingegen an verschiedenen Stränden der Insel Portugiesische Galeeren für Aufsehen gesorgt.

Die "Physalia physalis", eine riesige Polypenkolonie, ist hochgiftig. Zeitweise war an verschiedenen Stränden die rote Flagge gehisst worden. (dh/dpa)

Der Fund einer Qualle auf Mallorca sorgt bei Urlaubern für Verunsicherung. Badegäste werden zur Vorsicht gerufen. Es handelt sich um die Portugiesische Galeere. Wie gefährlich sie wirklich ist - und was ist zu tun, wenn man in Kontakt mit dem Nesseltier kommt?