Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist geplatzt. Man habe die Gespräche abgebrochen, teilten die beiden Institute mit.

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Aus einer Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank wird nichts. Die Gespräche über einen Zusammenschluss seien ergebnislos beendet worden, teilten die Institute am Donnerstag in Frankfurt mit.

Zuvor hatte unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf einen Insider berichtet, dass die seit Mitte März laufenden Verhandlungen über eine Fusion wohl vor dem Scheitern stünden.

Das "Wall Street Journal" hatte zudem berichtet, dass die Gespräche festgefahren seien. Es hake derzeit an vielen Punkten, die von fehlender Unterstützung wichtiger Investoren bis zum Widerstand der Arbeitnehmer reichten, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Beide Parteien seien deshalb weit davon entfernt, eine Fusionsvereinbarung zu unterzeichnen.

Aktie der Deutschen Bank profitiert

Die Aktien der Deutschen Bank waren nach den Medienberichten über ein mögliches Scheitern der Fusionsgespräche mit der Commerzbank gestiegen. Die Aktie des größten deutschen Geldhauses, das bei einer Fusion der Käufer gewesen wäre, legte am Donnerstag um 0,8 Prozent zu und dämmte damit die Verluste der Vortage ein.

Anders sah es bei der Commerzbank aus: Die Papiere der teilverstaatlichten Bank, die im Falle eines Zusammenschlusses von der Deutschen Bank übernommen worden wäre, gaben rund eineinhalb Prozent nach und bauten damit die Verluste der Vortage aus. (dpa/ank)

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