Bislang gibt es trotz der Coronakrise keine großen Einschränkungen im Postwesen. Die Deutsche Post hat dennoch angekündigt, sich darauf vorzubereiten, die Dienstleistungen des Unternehmens einzuschränken.

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Die Deutsche Post bereitet sich wegen der Corona-Pandemie auf "weitere Einschränkungen" ihrer Dienstleistungen vor. "Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut", teilte die Deutsche Post am Sonntag mit.

Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland. "Wir tun alles, um sowohl unsere Mitarbeiter wie auch unsere Kunden soweit es geht zu schützen und die Postversorgung wie gewohnt aufrecht zu erhalten", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit und machte darüber hinaus keine weiteren Angaben.

Medienbericht über Notfallplan der Post

Nach Informationen der "Welt am Sonntag" sieht eine Notfall-Planung vor, dass in extremen Situationen in "geschlossenen Gebieten" lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden.

Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen demnach Briefe und Pakete nur noch an drei Tagen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand von 80 Prozent sollen Zusteller nur noch einmal wöchentlich austragen. Zu diesen Details äußerte sich die Post nicht. (dpa/thp)

Sarri: Lieber Fußball-Trainer als Briefträger

Der Cheftrainer von Juventus Turin, Maurizio Sarri, hat mit einer Aussage auf einer Pressekonferenz nach der 1:2 Niederlage gegen Hellas Verona für Aufsehen gesorgt. Dort äußerte er sich despektierlich über die italienische Post. (Teaserbild: imago images/Sportimage) © DAZN