Spektakuläre Weltraumbilder: Erhaschen Sie einen Blick auf Sternennebel und Supernovas Tausende von Lichtjahren von uns entfernt.

Als sich die Internationale Raumstation (ISS) über dem Inselstaat Kiribati im Pazifik befand, schoss ein Astronaut kurzerhand ein Foto dieser überragenden Aussicht. In der Mitte der Sterne haben Wissenschaftler daraufhin die Milchstraße entdeckt. Das grelle Licht innerhalb der Wolkendecke ist durch einen Blitz erzeugt.
Die Polarlichter sind nicht nur von der Erde aus wunderschön. Das Bild wurde von der ISS aufgenommen, die direkt durch den dichten grünen Nebel geflogen ist. Gruselig, aber schön.
Die Weltraumsonde Cassini hat die drei Monde des Saturns fotografiert. Das Bild von Tethys, Enceladus und Mimas wurde aus einer Entfernung von 1,35 Millionen Kilometern aufgenommen.
Das All ist im Liebesmodus: Passend zum Valentinstag veröffentlichte die NASA im Februar ein Bild der Raumsonde Cassini aus dem November 2012. Der Wirbel eines Sturms auf dem Saturn erinnert stark an die Form einer prächtigen Rose.
Das Hubble-Weltraumteleskop hat die eisblauen symmetrischen Flügel von Hen 2-437, einem bipolaren planetarischen Nebel, eingefangen. Wenn ein Stern im Begriff ist zu sterben, wirft er die gasförmigen äußeren Schichten ins Universum hinaus und schrumpft zusammen. Das Gas wird von Sternwinden nach außen getragen. Diesen Prozess zeigt diese spezielle Aufnahme.
Diese eingefärbte Topografie der Marsregion Noctis Labyrinthus zeigt die relativen Höhen und Tiefen des Terrains. Rot-weiße Partien zeigen höhergelegene Stellen, blau-violette tiefergelegenes Gebiet.
In diesem Bild sieht man die Landschaft des Noctis Labyrinthus ohne bunte Einfärbung. Die Landschaft erinnert an Wüstenregionen auf der Erde.
Der Fuchspelznebel, der seinen Namen der rötlichen Farbe verdankt, ist das Ergebnis eines einmaligen Zusammenspiels aus kosmischem Nebel und Licht, sowie den Winden vieler junger Sterne. Bei dem bläulichen Schimmer handelt es sich um Nebel, der das Licht des hellleuchtenden Sterns S Mon reflektiert. S Mon ist Teil des jungen Sternhaufens NGC 2264, welcher sich 2.500 Lichtjahre entfernt gegenüber des Sternbilds Einhorn befindet.
Die Nasa-Sonde Dawn hat sich Ceres auf den kleinsten geplanten Abstand angenähert und liefert verblüffend detaillierte Bilder von der Kraterlandschaft des Zwergplaneten. Diese Aufnahme entstand aus einer Höhe von 385 Kilometern über dessen Oberfläche.
Die Entdeckung dieses schwarzen Lochs könnte ein komplettes Umdenken im Bezug auf alles, was wir über die Entstehung von Galaxien zu wissen glauben, bedeuten. Im Juli 2015 vermeldeten Wissenschaftler, dass es schneller wächst als seine Muttergalaxie. Ein frühreifer Sprössling, wenn man so will.
Das hell strahlende Objekt in der Mitte des Bildes ist das Sternensystem Hercules A. Annähernd mit Lichtgeschwindigkeit werden von dort rötliche Strahlen, die aus heißem, hochenergetischem Plasma bestehen, in den Weltraum geschossen. Ein gigantisches schwarzes Loch im Zentrum von Hercules A treibt diesen Prozess an. Es übersteigt die Masse unserer Sonne um etwa das 2,5-Milliardenfache! Hercules A ist ungefähr zwei Milliarden Lichtjahre von unserer Erde entfernt.
Heute vor 35 Jahren: Die Raumsonde Voyager 1 passiert den Saturn und sendet erstmals detaillierte Aufnahmen seines Ringsystems zur Erde. Diese Aufnahme zeigt auch den Mond Dione (unten, roter Punkt). Sehen Sie in unserer Galerie die Höhepunkte in der Erforschung des Weltraums.
28. Oktober 2015: Die Sonde Cassini nähert sich Enceladus, einem der 62 bekannten Saturn-Monde so nah wie noch nie zuvor. Diese Aufnahme zeigt den Eismond aus einer Entfernung von circa 96.000 Kilometern.
Das Weltraumteleskop Hubble liefert eine beeindruckende Aufnahme des Cirrusnebels: Der befindet sich circa 2.100 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Schwan. Die Überreste eines riesigen Sterns, der vor ungefähr 8.000 Jahren explodierte, sehen darauf aus wie ein gigantischer Strudel aus Regenbogenlicht.
Der Schmetterlingsnebel, auch M2-9 genannt, sieht außergewöhnlich aus: Er ist ein atemberaubendes Beispiel für einen bipolaren, planetarischen Nebel. Diese werden geformt, wenn das zentrale Objekt kein einzelner Stern ist, sondern ein System aus zwei Himmelsobjekten. Der Nebel wird mit der Zeit immer größer. Der stellare Ausbruch, der die Flügel formte, hat sich laut Esa vor nur 1.200 Jahren ereignet.
Auch auf dem Roten Planeten gibt es Frost, wie dieses Bild der Nasa zeigt. Während er auf der Erde aus Wasser besteht, ist auf dem Mars Kohlenstoffdioxid (Trockeneis) für die Erscheinung verantwortlich. Der saisonale Frost bildet sich auf dem Planeten in den hohen und mittleren Breiten, ähnlich wie auf der Erde.
Der Schleier-Nebel auf diesem Bild war einmal ein Stern. Jetzt ist er nur noch eine gedrehte Masse von Schockwellen - hier nur ein kleiner Ausschnitt -, die sechsmal größer sind, als ein Vollmond am Nachthimmel. Als der Stern vor mehr als 5.000 bis 10.000 Jahren in einer Supernova-Explosion detonierte, schossen seine äußeren Schichten mit bis zu 600.000 Kilometern pro Stunde durchs All. Die Hubble-Aufnahme zeigt, wie diese Schichten mit den Gasen im interstellaren Raum kollidieren.
100 Millionen Lichtjahre entfernt liegt diese Spiralgalaxie NGC 7714. Die meisten Sterne formieren sich in dem hellen Zentrum. Vor etwa 100 bis 200 Millionen Jahren begegnete sie einer zweiten, kleineren Galaxie (NGC 7715), beide zogen und zerrten an der Form der anderen. Zwei lange Stern-Schweife (oben links und unten rechts zu sehen) bilden nun Brücken zwischen den beiden Galaxien. Darüber werden Sterne und Material zu der kleineren Galaxie transportiert.
Das Hubble Space Teleskop der Weltraumorganisation ESA hat eines seiner beeindrucktesten Bilder erneut fotografiert: In helles Licht getaucht erwachsen die Säulen der Schöpfung vor einem mehrfarbig schimmernden Hintergrund. Durch die kontrastreiche Aufnahme des Adlernebels erhoffen sich die Astronomen neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Struktur zu erhalten.
Die wundervolle Spiralgalaxie "NGC 4206" ist etwa 70 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. An ihren äußeren Stellen sind blaue Flecken zu sehen, an denen sich neue Sterne entwickeln. Die dunklen, roten Bereiche hingegen sind wesentlich älter und hier entstehen weniger neue Sterne.