Gefährliche Updates

Das Firmenlogo ist drauf, der Hinweis macht Sinn, doch irgendwie ist die Update-Aufforderung verdächtig. Opfer solchen Betrugs wissen: Diese vermeintlichen „Updates“ können richtig teuer werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Aufforderungen entlarven und so der Täuschung entkommen.
Neben E-Mails nutzen Cyberkriminelle auch Update-Hinweise, um dahinter Schadsoftware zu verstecken. Damit unvorbereitete Nutzer ohne zu zögern der Aufforderung folgen, sehen diese Fälschungen den echten zum Verwechseln ähnlich:

Sie poppen meist plötzlich beim Surfen durchs Netz am unteren Bildschirmrand auf. Dadurch sehen sie aus wie Benachrichtigungen von Ihrem Computer. Erscheinen gefälschte Meldungen auch offline auf Ihrem Gerät, haben Sie sich vermutlich bereits eine Schadsoftware heruntergeladen.

Wie erkennt man die Gefahr?

Wie auch bei Phishing-E-Mails sind die einfachsten Erkennungsmerkmale falscher Update-Aufforderung schlechte Rechtschreibung, falsche Sprache, inkorrekte oder fehlende Firmenlogos, etc.

Während solche Fehler in Pop-up-Benachrichtigungen sehr stark auffallen, gibt es auch besonders gute Fälschungen, die man nur an Details erkennt. Wird eine Meldung beispielsweise angezeigt, wenn Sie die entsprechende Software gerade gar nicht verwenden, ist diese bereits verdächtig. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der falschen Hinweise ist auch, dass diese Sie zu einem Update drängen.

Typische Inhalte solcher Meldungen sind: "Ihre Antivirensoftware ist nicht mehr aktuell." oder „Ihr Computer ist nicht auf dem aktuellsten Stand. Laden Sie sich jetzt dieses Update herunter.“

So entkommen Sie dem Betrug:

  • Gewöhnen Sie sich an, jede Update-Aufforderung auf Funktion, Inhalt und Kontext hin zu prüfen, bevor Sie dieser folgen.
  • Klicken Sie auch niemals auf Links in E-Mails, die Sie zum Kauf oder Update einer Software drängen.
  • Halten Sie trotzdem all Ihre Programme immer auf dem neuesten Stand! Stellen Sie Ihre Geräte am besten so ein, dass Updates automatisch installiert werden.
  • Nutzen Sie bei Verdacht auf installierte Schadsoftware Ihre Sicherheitsprogramme, um diese zu beseitigen.
Wollen Sie mehr über Sicherheit im Netz erfahren, besuchen Sie unsere Sicherheitsseiten.

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