Autofahrer geraten im Winter schneller in heikle Situationen als ihnen lieb ist. Insbesondere die Kälte mit Begleiterscheinungen wie Schnee und Eis hat so ihre Tücken. Wir verraten, mit welchen nützlichen Gegenständen Sie sich und ihr Auto gegen die Unwägbarkeiten der kalten Jahreszeit wappnen.

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Der Winter macht es Autofahrern nicht immer leicht. Trotzdem muss niemand sein Fahrzeug gleich wochenlang in der Ecke stehen lassen. Vielfahrer, die unabhängig von den Witterungsbedingungen und Straßenverhältnissen auf ihr Auto angewiesen sind, haben ohnehin nicht die Wahl. Müssen sie aber auch gar nicht. Wer sich und sein Fahrzeug mit einer überschaubaren Winter-Grundausstattung ausrüstet, muss weder Kälte noch Schnee und Eis fürchten.

Must-haves für freie Sicht

Zur Winter-Grundausstattung für jeden Autofahrer gehören Hilfsmittel, um die Autoscheiben von Eis zu befreien. Das gilt nicht nur für Laternen-Parker. Auch Autobesitzer, die Ihr Fahrzeug daheim in der Garage oder unter einem Carport abstellen, lassen Ihr Auto hin und wieder einige Stunden im Freien stehen. Der Eiskratzer gilt als bewährter Klassiker und ist für viele die erste Wahl. Alternativ oder als Ergänzung bieten sich zudem spezielle Scheibenenteiser an. Diese Flüssigkeiten, meist in Form von praktischen Sprühflaschen, erhalten Sie im Fachhandel sowie in nahezu jedem Baumarkt. Ebenfalls sinnvoll: ein Lappen oder Schwamm für die Innenseite der Frontscheibe.

Auch ein sogenannter Türschlossenteiser kann bei klirrender Kälte am Morgen der Retter in der Not sein. Vor allem bei älteren Fahrzeugen frieren die Schlösser gerne mal zu und verwehren so den Einstieg. Aber Achtung: Er gehört in die Tasche, nicht ins Auto. Wenn dort noch Platz ist, sollten Sie außerdem eine kleine Taschenlampe einstecken. Der Winter gilt nicht umsonst auch als die dunkle Jahreszeit.

Jeder braucht mal Starthilfe

Wer kennt es nicht. Ein kalter Wintermorgen, wenig Zeit und dann das: Der Anlasser dreht nur noch müde seine Runden, schafft es aber nicht, den Motor in Gang zu bringen. Schuld ist meist die Batterie. Abhilfe schafft in einer solchen Situation die Kombination aus einem freundlichen Helfer samt eigenem Auto und den klassischen Starthilfekabeln.

Um bösen Überraschungen an kalten Wintermorgen vorzubeugen, können Sie regelmäßig zu einem sogenannten Multimeter greifen. Damit messen Sie im Nu die Spannung ihrer Batterie und wissen stets um deren Zustand. Ein Wert um 12,8 Volt gilt hier als ideal. Spätestens dann, wenn sich der Wert 12 Volt stark annähert, sollten Sie aktiv werden. Meist genügt es, die Batterie während einer längeren Fahrt oder mithilfe eines Ladegerätes wieder aufzuladen. Hilft das nicht, wird es Zeit für einen neuen Akku.

Der gute alte Reservekanister

Auch hierzulande ist ein stundenlanger Zwangsstopp auf einer vollgesperrten Autobahn nicht auszuschließen. Wer dann ausreichend Kraftstoffreserven hat, muss zumindest nicht frieren. Wichtig ist dabei: Verstauen Sie den Kanister so, dass er bei abrupten Brems- oder Lenkmanövern nicht ungesichert durch das Fahrzeug rutscht. Überprüfen Sie außerdem regelmäßig, ob der Behälter noch vollkommen dicht und unbeschädigt ist. Penetranter Benzingeruch beim Einsteigen ist ein Indikator dafür, dass sie handeln sollten.

Auch mit Kanister empfiehlt sich eine dicke Decke im Kofferraum. Auch diese verhindert im Ernstfall unkompliziert, dass Sie im Auto frieren. Insbesondere dann, wenn Sie bei eisigen Temperaturen eine Panne haben und auf Hilfe oder den Abschleppdienst warten.

Beim Thema Schneeketten gehen die Meinungen derweil stark auseinander. Ob sie letztlich an Bord sein sollten, hängt vor allem davon ab, wo Sie regelmäßig fahren. In bergigen Gebieten kann sich das sperrige Gerät durchaus auszahlen. Auf bestimmten Strecken in den Bergen kann es sogar eine Schneekettenpflicht geben.  © 1&1 Mail & Media / CF

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